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10 Jahre Berliner Schulbauoffensive: rund 62.000 neue Schulplätze

Markus S. · 02. September 2026, 14:25 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 18 Aufrufe
10 Jahre Berliner Schulbauoffensive: rund 62.000 neue Schulplätze

Zehn Jahre nach dem Start der Berliner Schulbauoffensive hat der Berliner Senat eine positive Bilanz des Programms gezogen. Nach Angaben der Bildungsverwaltung wurden rund 62.000 neue Schulplätze geschaffen und insgesamt mehr als sieben Milliarden Euro investiert. Es seien 41 neue Schulgebäude, 119 Modulare Ergänzungsbauten und 76 neue Sporthallen entstanden, zahlreiche Einrichtungen seien saniert worden. Das wurde am Vormittag im Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums gefeiert.

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Die eigentlich noch unmöblierte Mensa des Friedrichshainer Gymnasiums, das Anfang des kommenden Jahres endlich von den rund 800 Schülerinnen und Schülern bezogen werden soll, ist zum ersten Mal voll besetzt. In den ersten Reihen sitzen unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), Bausenator Christian Gaebler (SPD), Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) sowie ihre beiden Vorgängerinnen Astrid-Sabine Busse (SPD) und Sandra Scheeres (SPD), die die Schulbauoffensive in ihrer Amtszeit angestoßen hat. Durch das Programm zum Jubiläum führt Torsten Kühne (CDU), Staatssekretär für Schulbau, Schuldigitalisierung und Lebenslanges Lernen.

Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Berliner Schulbauoffensive

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (M, CDU), Katharina Günther-Wünsch (r, CDU), Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, und Christian Gaebler (l, SPD), Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, sitzen zum Beginn der Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Berliner Schulbauoffensive im Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums.© Soeren Stache/dpa | Soeren Stache

Nicht nur dringend benötigte Schulplätze seien in den vergangenen Jahren geschaffen worden. Die Schulbauoffensive steht auch für einen neuen Qualitätsanspruch. Mit modernen Compartmentschulen entstehen Lern- und Lebensorte auf der Höhe der Zeit. Flexible Räume schaffen gute Voraussetzungen für zeitgemäße Pädagogik, Inklusion und Ganztag. Nachhaltige Bauweisen, insbesondere bei Holz-Compartmentschulen und modularen Ergänzungsbauten aus Holz, sind ein weiterer Baustein moderner Berliner Schulen.

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„Wir wollen Schulen auf der Höhe der Zeit – Orte, an denen Kinder und Jugendliche bestmöglich lernen und sich entwickeln können und an denen Pädagoginnen und Pädagogen gute Bedingungen für ihre anspruchsvolle Arbeit vorfinden“, erklärte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. „Dazu gehören moderne Lernumgebungen ebenso wie guter Ganztag, Inklusion, Bewegung und Räume für Austausch und Zusammenarbeit.“

Schülerzahl auf Rekordniveau

Die Schulbauoffensive startete vor zehn Jahren im Schuljahr 2016/2017 auch auf immer größer werdenden Druck aus der Elternschaft. Sie war in den vergangenen Jahren immer wieder wegen Verzögerungen und Finanzierungsfragen in die Kritik geraten. Zugleich stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Berlin weiter an. Erst zum Schuljahresbeginn vergangene Woche war von einem Rekordstand von fast 405.000 Schülerinnen und Schülern die Rede.

Berlin will die Offensive weiter vorantreiben. Künftig soll es nicht nur um neue Schulen und Anbauten gehen, sondern stärker auch um die Sanierung bestehender Gebäude.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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