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Einbrecher zu über sechs Jahren Haft verurteilt – Füchse Berlin betroffen

Markus S. · 21. August 2026, 12:37 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Einbrecher zu über sechs Jahren Haft verurteilt – Füchse Berlin betroffen

Ein 42-jähriger Mann wurde wegen einer Reihe von Einbrüchen, darunter auch zwei bei dem Handball-Bundesligisten Füchse Berlin, zu insgesamt sechs Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Das Landgericht Berlin entschied, dass im Fall der Meisterschale der Füchse, die der Angeklagte während eines Einbruchs in die Geschäftsstelle am Gendarmenmarkt versteckt hatte, keine Zueignungsabsicht vorlag.

Der Verdächtige war für eine Tatserie verantwortlich, die sich zwischen 2023 und 2026 ereignete und 25 Einbrüche umfasste. Dabei stahl er Bargeld in Höhe von 24.300 Euro von den Füchsen. Laut seiner eigenen Aussage habe der Angeklagte die Meisterschale nicht behalten wollen, sondern lediglich aus „Jux“ versteckt.

Insgesamt wurde der 42-Jährige in 26 Fällen des Diebstahls und in 64 Fällen des Computerbetrugs verurteilt. Das Gericht berücksichtigte eine frühere Verurteilung und verhängte zwei Gesamtstrafen von drei Jahren und drei Jahren und neun Monaten Haft. Außerdem ordnete es die Einziehung von Wertersatz in Höhe von etwa 160.000 Euro an.

Die von den Füchsen Berlin gewonnene Handball-Meisterschale galt über Monate als verschwunden. Sie wurde letztlich bei einer Inventur in einem wenig genutzten Keller entdeckt, wo der Angeklagte sie während seines Einbruchs am 18. November 2025 hinter Kartons versteckt hatte.

Die Einbruchserie soll im Februar 2023 in einem Bürgeramt begonnen haben, bei mehreren Taten erbeutete der 42-Jährige auch EC-Karten, mit denen er Geld an Automaten abheben konnte. Der bereits vorbestrafte Mann befindet sich seit Mitte Januar in Untersuchungshaft. Das aktuelle Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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