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Angriffe auf AfD-Wahlhelfer und BSW-Plakate in Berlin

Markus S. · 14. August 2026, 13:09 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Angriffe auf AfD-Wahlhelfer und BSW-Plakate in Berlin

In Berlin wurden Wahlhelfer der AfD angegriffen. Am Donnerstagabend waren drei Männer im Stadtteil Moabit damit beschäftigt, Plakate aufzuhängen, als sie von zwei 28-Jährigen und einem 30-Jährigen verbal belästigt und beleidigt wurden, wie die Polizei am Freitag berichtete. Einem der 28-Jährigen wird vorgeworfen, gegen den Bollerwagen der Wahlhelfer getreten sowie Plakate und Kabelbinder entwendet zu haben. Daraufhin hielt ein 44-jähriger Wahlhelfer ihn fest und verständigte die Polizei. Gleichzeitig wurde ein anderer 28-Jähriger von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen und verletzt, bevor dieser fliehen konnte. Zudem soll der 30-Jährige einen 34-jährigen Wahlhelfer zu Boden geworfen haben.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, darunter wegen Körperverletzung, Beleidigung und versuchter Sachbeschädigung. Die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz übernommen. Erst vor Kurzem war in Adlershof ein Fahrradfahrer absichtlich in einen 47-Jährigen gefahren, der ebenfalls Plakate für die AfD aufgehängt hatte. Auch in Friedrichshain wurde Anfang August ein Wahlhelfer der AfD beim Plakateaufhängen angegriffen, wobei dieser Tierabwehrspray einsetzte, um sich zu verteidigen.

Jedoch sind auch andere Parteien nicht vor Übergriffen oder Sachbeschädigungen geschützt. In Mitte wurde eine 43-jährige Frau festgenommen, nachdem sie zwei Wahlplakate beschädigt und einen Polizisten angegriffen hatte. Die Beamten beobachteten sie in der Brunnenstraße, als sie ein an einem Laternenmast befestigtes Plakat der BSW abriß. Dabei wurde auch ein darunter angebrachtes Plakat beschädigt, so die Polizei. Als die Einsatzkräfte die Frau ansprachen, schlug sie mit dem Ellenbogen in Richtung eines Polizisten, der sich dabei am Arm verletzte. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig, sodass er seinen Dienst fortsetzen konnte.

Die 43-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und zur Feststellung ihrer Identität zur Polizeidienststelle gebracht. Anschließend wurde sie im Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung liegen nun in der Verantwortung des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes Berlin.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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