Fortschritte am Güterbahnhof Köpenick: Flächen freigegeben
Am 6. August entschied das Eisenbahn-Bundesamt, dass die Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick von Bahnbetriebszwecken freigegeben werden. Diese Mitteilung wurde nun der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen übermittelt, wie eine Erklärung der Senatsverwaltung am Montag deutete. Damit wird das etwa 12 Hektar große Schlüsselgrundstück bei der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Berlin zugeordnet.
Die Genehmigung folgt auf die Bestätigung der Rechtmäßigkeit der Rechtsverordnung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im Februar 2026. Dies stellt den zweiten wichtigen Schritt dar, um die Entwicklung des neuen Stadtquartiers zügig und rechtssicher voranzutreiben. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um die Bebauungspläne für die Quartiersentwicklung zu erstellen, die über 3000 Menschen bezahlbare Wohnungen und soziale Infrastruktur bieten sollen sowie die Ostumfahrung Bahnhofstraße.
Das neue Stadtquartier im Bezirk Treptow-Köpenick wird auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs realisiert und zählt zu den bedeutendsten Wohnungsbauprojekten des Berliner Senats. Auf insgesamt 36 Hektar entlang der Bahngleise zwischen den S-Bahnhöfen Hirschgarten und Köpenick wird ein innovativer, klimaneutraler Wohn- und Gewerbestandort mit 1800 Wohnungen, zwei Schulen und sozialer Infrastruktur entstehen.
„40 Prozent der neuen Wohnungen werden mietpreis- und belegungsgebunden sein und somit an Mieter mit WBS vergeben“, betonte Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD). Darüber hinaus kann auch die Entwicklung der Ostumfahrung Bahnhofstraße beginnen, die als Erschließung für das neue Quartier geplant ist und zugleich die Altstadt entlasten soll.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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