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Berliner Essensbestellungen: Die Trendgerichte 2023

Markus S. · 26. August 2026, 09:21 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berliner Essensbestellungen: Die Trendgerichte 2023

In Berlin zeigt sich die Essenskultur von ihrer bunten Seite, wie die aktuellen Daten von Lieferando belegen. Der führende Onlinemarktplatz für Essensbestellungen hat am Mittwoch die beliebtesten Gerichte veröffentlicht, und dabei haben amerikanische, italienische, japanische, asiatische und indische Speisen die Gunst der Kunden gewonnen. Besonders beliebt sind Cheeseburger, Smash-Burger und Bathura, das indische frittierte Fladenbrot.

Ebenfalls bemerkenswert ist der Aufstieg der indonesischen Küche, die im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent zulegte. Auch die knusprigen Röstisticks, die zur Schweizer Küche zählen, erfreuen sich mit einem Plus von 14 Prozent wachsender Beliebtheit.

Berlin bleibt jedoch nicht nur bei klassischen Bestellungen stehen, sondern bietet auch einige skurrile Sonderwünsche. Ein bemerkenswerter Fall war eine Bestellung mit 98 Schokopuddings, die einen neuen Rekord in der Kategorie der außergewöhnlichen Lieferungen aufstellt. Im Vergleich dazu wurden in Köln 99 Cheeseburger und in Frankfurt 91 Hamburger geordert, während in Hamburg 67 Dosen Lachspastete für Katzen bestellt wurden.

Interessanterweise sucht man den Döner auf der Liste der beliebtesten Bestellungen vergeblich, was sich damit erklären lässt, dass dieser meist direkt im Laden gekauft wird und vor Ort verzehrt wird. Dies schmälert jedoch nicht den Ruf Berlins als Döner-Hauptstadt.

Auf der anderen Seite hält Berlin auch den Rekord für die teuerste Lieferung. Diese belief sich auf 7210 Euro und beinhaltete fünf MacBooks sowie zwei iPhones. In anderen Städten wie Hamburg, Köln und Frankfurt führen ebenfalls Smartphones die Spitze der teuersten Lieferungen an, während München mit einer Feinkost-Bestellung über 6510 Euro, die Kaviar, Käse und eine 3800 Euro teure Flasche 2007er Echezeaux-Wein umfasste, glänzt.

Lennard Neubauer, Geschäftsführer von Lieferando Deutschland, sagt dazu: „Unsere Daten zeigen einen spannenden Wandel in der urbanen Esskultur: Kulinarische Tradition trifft auf ständige Inspiration. Berlin ist schnelllebig im Ausprobieren und Essgewohnheiten ändern sich hier sehr dynamisch. Gleichzeitig verändert sich die Rolle des Lieferservices selbst. Wenn von der Mahlzeit bis zur Elektronik alles geordert wird, ist das ein starkes Zeichen für mehr Flexibilität im Alltag.“

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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