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CDU-Wahlprogramm für die Berlin-Wahl 2026: Die Schwerpunkte im Blick

Markus S. · 17. September 2026, 09:55 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 31 Aufrufe
CDU-Wahlprogramm für die Berlin-Wahl 2026: Die Schwerpunkte im Blick

Die Frage, welche Partei bei der Berlin-Wahl 2026 die Oberhand gewinnt, bleibt spannend. Im Vorfeld der Wahl am 20. September zeigen aktuelle Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen vier Parteien. Ob die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Stefan Evers die Politik in der Hauptstadt weiterhin prägen kann, steht in den Sternen.

Mit dem Programm "Berlin wird", das im Juni 2026 beschlossen wurde, möchte die Berliner CDU ihre Wahlversprechen und die Gewichtung städtischer Probleme vorstellen. Zentrale Aspekte des Programms geben einen Einblick in die Schwerpunkte der Christdemokraten.

Ein spezifisches Ziel der CDU ist die Einführung von Zugangskontrollen an U-Bahnhöfen, inspiriert von Modellen wie in Paris und London. "Für die U-Bahn streben wir perspektivisch die Einführung eines geschlossenen Systems an. Dazu wollen wir im Rahmen eines Pilotprojekts auf ausgewählten U-Bahn-Linien Zugangskontrollen erproben", erklärt das Wahlprogramm. Dies soll helfen, Schwarzfahren zu verringern und die Aufenthaltsqualität in der U-Bahn zu steigern.

Des Weiteren plant die CDU, bedeutende U-Bahn-Projekte wie die Verlängerungen der Linien U2, U3, U6, U7, U8 und U9 weiter zu fördern. "Gleichzeitig werden wir die S-Bahn durch dichtere Takte, zusätzliche Gleise und bessere Verbindungen in die Außenbezirke stärken", richtet die Partei den Blick auf die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs. Die Umsetzung neuer Verkehrsverbindungen soll auch durch Partnerschaften mit privaten Investoren beschleunigt werden, unter anderem mit der Idee einer Magnetschwebebahn vom ehemaligen Flughafen Tegel zur Jungfernheide.

Zusätzlich schlug die CDU vor, dass Tempo 50 auf Hauptstraßen zur Regel werden soll, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Ausnahmen sind dabei in der Nähe von Schulen, Kitas oder Seniorenheimen vorgesehen. Investitionen in den Straßenbau sollen deutlich ansteigen, während die Partei plant, die Mittel für Poller und Kiezblocks zurückzufahren, um den Einsatz von Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeugen nicht zu behindern.

In puncto Sicherheitspolitik betont die CDU den Wunsch nach mehr Polizeipräsenz: Am Leopoldplatz in Wedding soll eine neue Polizeiwache nach dem Vorbild der am Kottbusser Tor eingerichtet werden. In der Bildungspolitik setzt sich die CDU für den Erhalt und die Stärkung des Gymnasiums ein und lehnt die Forderungen nach Enteignungen großer Wohnungsunternehmen sowie die Einführung eines Mietendeckels ab. Diese Ideen hält die Partei für populistisch.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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