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Berliner Polizei meldet fünf Einbrüche in Kitas innerhalb eines Monats

Markus S. · 01. September 2026, 11:18 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berliner Polizei meldet fünf Einbrüche in Kitas innerhalb eines Monats

Innerhalb eines Monats sind im Bezirk Mitte fünf Einbrüche in Kindertagesstätten angezeigt worden. Das geht aus aktuellen Zahlen der Polizei Berlin für den Zeitraum vom 1. bis zum 31. August 2026 hervor. Die Tatorte verteilen sich auf Gesundbrunnen, Wedding, Moabit und das Gebiet Mitte.

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Der erste Einbruch wurde am 4. August in einer Kita in der Erasmusstraße 7A in Moabit registriert. Drei Tage später traf es eine Einrichtung am Dohnagestell 8 im Wedding. Weitere Taten ereigneten sich am 10. August in der Ackerstraße 60, am 17. August am Holsteiner Ufer 12 und am 25. August in der Bernauer Straße 115.

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Täter konnten unerkannt entkommen

Zu den Einbrüchen in der Ackerstraße und der Bernauer Straße teilte die Polizei mit, dass bislang unbekannte Tatverdächtige jeweils Bargeld im dreistelligen Eurobereich entwendet hätten. Anschließend seien sie unerkannt entkommen. Zu möglichen Schäden und zur Beute bei den drei übrigen Taten machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben.

Kita Ackerstraße

Auch in der Kita Ackerstraße wurde eingebrochen.© BM | Iris May

Ob zwischen den fünf Einbrüchen ein Zusammenhang besteht und ob dieselben Täter oder Tätergruppen dafür verantwortlich sein könnten, ist nicht bekannt. Für die ebenfalls angefragten Standorte in der Wolliner Straße und am Arkonaplatz, die auf dem Portal nebenan.de erwähnt wurden, bestätigte die Polizei für August keine entsprechenden Taten. Die Statistik ist nicht abschließend. Sie entsprechen dem Stand vom 31. August 2026. Da die Daten fortlaufend aktualisiert werden, können spätere Abfragen zu abweichenden Ergebnissen führen.

Ähnliche Vorfälle 2024 in Moabit

Auf die Nachricht der Kita-Einbruchsserie meldete sich ein Anwohner aus Moabit bei der Morgenpost. Er fühlt sich durch die aktuellen Fälle an eine frühere Einbruchsserie erinnert. Im Jahr 2024 seien etwa zur gleichen Jahreszeit mehrere Kindertagesstätten in seinem Wohnumfeld betroffen gewesen, berichtet er.

Darunter sei auch die Kita „Rosa Wolke“ in der Bochumer Straße gewesen. „Ich habe die Namen der anderen nicht im Kopf. Wir haben drei oder vier Kitas in der Straße gehabt“, sagt Age Age. Auffällig sei für ihn, dass die damaligen Vorfälle ebenfalls in die Zeit kurz nach dem Schulbeginn gefallen seien. Ob tatsächlich Parallelen zu den aktuellen Einbrüchen bestehen, lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.

Sicherungsmaßnahmen: Empfehlungen der Polizei

Nach Einbruchsserien empfiehlt die Polizei Kitas vor allem eine Kombination verschiedener Maßnahmen. Türen und Fenster, darunter auch Neben-, Keller- und Terrassentüren, sollten konsequent verschlossen werden. Eingangstüren dürfen nicht nur ins Schloss gezogen, sondern müssen abgeschlossen werden. Als technischen Schutz rät die Polizei zu geprüften einbruchhemmenden Fenstern und Türen nach DIN EN 1627, möglichst ab der Widerstandsklasse RC 2.

Bargeld sollte grundsätzlich nicht über Nacht in der Kita aufbewahrt werden. Unvermeidbare Bestände gehören in ein zertifiziertes Wertbehältnis, das fest im Boden oder Mauerwerk verankert ist. Auch Laptops, Tablets, Kameras und andere hochwertige Geräte sollten nicht offen sichtbar liegen, sondern möglichst in einem besonders gesicherten Raum untergebracht werden.

Die Beratungsstelle Einbruchschutz der Polizei Berlin bietet Beratung an. Sie ist unter der Telefonnummer (030) 4664 979999 sowie per E-Mail an einbruchschutz@polizei.berlin.de erreichbar.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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