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Berliner Sportvereine reagieren betroffen auf CSD-Angriff

kamal · 26. Juli 2026, 11:18 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berliner Sportvereine reagieren betroffen auf CSD-Angriff

Die Sportvereine Hertha BSC, Füchse Berlin und Union Berlin haben zutiefst betroffen auf den tödlichen Vorfall am Christopher Street Day (CSD) in Berlin reagiert. Hertha BSC äußerte in den sozialen Medien: „Unser Mitgefühl gilt der Familie der verstorbenen Person und allen Verletzten. Es macht uns tief betroffen, dass ein Tag, der für Vielfalt, Liebe und Gemeinschaft steht, so endete.“ Der Fußball-Zweitligist nahm am Samstag zum ersten Mal mit einer Fußgruppe am CSD teil und bot nach dem Vorfall Unterstützung durch sein Schutzkonzept „Wo ist Lotte?“ an.

Der Handball-Bundesligist Füchse Berlin schrieb unter anderem auf X: „Der CSD in Berlin ist ein friedliches Fest, bei dem es um die Liebe aller geht. Dass eine solche Tat begangen wird, ist unbegreiflich. Wir verurteilen sie auf das Schärfste.“ Auch Union Berlin zeigte sich bestürzt und postete auf Instagram: „Wir bleiben bunt. Wir bleiben wild. Wir bleiben laut. Wir bleiben eisern!“

Der CSD wurde am Samstagabend abgebrochen, nachdem ein Van am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war, was zur tödlichen Verletzung einer Frau und zahlreichen weiteren Verletzten führte. Die Suche nach dem Verdächtigen, einem 21-jährigen Mann namens Abdul B., läuft auf Hochtouren. Der Verdächtige ist der Polizei bekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet, wie ein Polizeisprecher erklärte.

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