Badegäste am Müggelsee: Änderungen ab September angekündigt
Die Sommerhitze ist vorbei und in Berlin neigt sich die Badesaison allmählich dem Ende zu. Im Strandbad Müggelsee in Rahnsdorf ist nach der Sanierung, die im Juli 2021 begann, bereits der sechste Sommer von Baustellen geprägt. Das Projekt ist jedoch noch nicht abgeschlossen und ab September stehen weitere Einschränkungen für die Badegäste an.
Laut dem Bezirksamt Treptow-Köpenick müssen im Zuge der Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich zwischen der Liegewiese und dem Sandstrand notwendige Bauarbeiten durchgeführt werden. Diese Arbeiten bringen Veränderungen sowohl für die Sanitäranlagen als auch für den Kiosk mit sich. Ab Montag, dem 7. September, wird der Abbau der vorhandenen Sanitärcontainer erforderlich sein, da die Fläche für bevorstehende Erdarbeiten benötigt wird. In einer Mitteilung erklärt die Behörde, dass ein späterer Baubeginn nicht möglich sei, um witterungsbedingte Verzögerungen oder Frostprobleme zu vermeiden. Ein pünktlicher Start ist demnach nötig, um die planmäßige Fertigstellung der Arbeiten sicherzustellen.
Zur Kompensation für die Badegäste werden in der kommenden Woche insgesamt sieben mobile Toilettenkabinen, darunter eine barrierefreie, in unmittelbare Nähe des aktuellen Standorts aufgestellt. Diese Toiletten werden laut Angaben einer Reinigungsfirma mehrmals täglich gepflegt und mit notwendigen Verbrauchsmaterialien ausgestattet.
Ebenso wird der Kiosk im Laufe des Septembers aufgrund der Abrissarbeiten des Fundaments seinen Dienst einstellen müssen. Das Bezirksamt versichert jedoch, dass der Bereich zwischen Liegewiese und Strand jederzeit zugänglich bleibt. Die Baustelle wird sicherheitstechnisch durch den Auftragnehmer abgeriegelt.
Am 31. Oktober, dem Ende der Saison, werden die mobilen Toiletten wieder abgebaut. Danach stehen den Besuchern bis zum Frühjahr 2027 nur noch die Toiletten in der Nähe des FKK-Strands zur Verfügung. Das Empfangsgebäude des Strandbads hat derzeit keinen befestigten Zugang; der Weg zwischen dem Fürstenwalder Damm und dem Gebäude besteht weiterhin nur aus Sand.
Wann die gesamte Sanierung des Areals abgeschlossen sein wird, ist weiterhin ungewiss. Wer gegenwärtig am Strandbad vorbeikommt, sieht nach wie vor Sandhügel, Schutt und schwere Maschinen, und es scheint noch lange nicht fertig zu sein. Auch vom Fürstenwalder Damm gibt es nach wie vor keinen befestigten Weg zum historischen Empfangsgebäude, das mit einem Bauzaun gesichert ist, sowie zur Freitreppe, die zum Sandstrand führt.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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