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Adlon-Erbe äußert sich zu Herausforderungen mit dem Hotelnamen

Markus S. · 18. August 2026, 10:28 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Adlon-Erbe äußert sich zu Herausforderungen mit dem Hotelnamen

Felix Adlon, der Ururenkel von Lorenz Adlon, dem Gründer des legendären Adlon Hotels in Berlin, äußert Bedenken bezüglich der Namensverwendung des berühmten Nobelhotels. In einem Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte er: „Am liebsten würde ich das Adlon und meinen Namen zurückkaufen. Ich kann kein Stück Seife mit meinem Namen verkaufen.“ Er betonte auch die Wichtigkeit des Mythos Adlon und seinen Stolz auf die Familiengeschichte: „Der Mythos Adlon existiert und ich kämpfe dafür, dass man mit ihm gut umgeht.“

Das historische Gebäude, das einst in Ostberlin stand, wurde 1945 bis auf einen Seitenflügel vollständig zerstört und in den 1980er Jahren abgerissen. In den 1990er Jahren folgte der Wiederaufbau nach den ursprünglichen Plänen, und das Hotel wurde am 23. August 1997 erneut eröffnet.

Adlon äußerte zudem Überraschung über die Verkaufspläne der Immobiliengesellschaft Jagdfeld, die das Hotel am Pariser Platz jetzt für mindestens 280 Millionen Euro verkaufen möchte. Diese Nachricht habe ihn „sehr überrascht“, da er von diesen Plänen nichts wusste. Er ist jedoch mit der aktuellen Situation zufrieden und lobte die Zusammenarbeit mit der Luxushotelgruppe Kempinski: „Kempinski führt das Hotel gut. Jagdfeld hat das neue Adlon mit Stil und Klasse wieder aufgebaut.“

Felix Adlon tritt seit Jahren im Namen seiner Familie in Erscheinung. Vor einigen Jahren setzte er sich bereits für eine Entschädigung ein, nachdem die Familie 1949 von den Sowjets enteignet worden war.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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