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Polen wird bis Ende August zum Schnäppchenziel für Autofahrer

Markus S. · 20. August 2026, 10:53 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Polen wird bis Ende August zum Schnäppchenziel für Autofahrer

Bis Ende August könnte Polen für deutsche Autofahrer ein beliebtes Ziel werden, da die Preise für Kraftstoffe durch ein neues Spritpreispaket stark sinken. Dieses Paket, das seit Montag in Kraft ist, senkt den Mehrwertsteuersatz auf acht Prozent und regelt einen maximalen Einzelhandelspreis für Kraftstoff, basierend auf den Großhandelspreisen und den Betriebskosten der größten Anbieter.

Anwohner der polnischen Grenze können beim Tanken erheblich sparen. Aktuellen Angaben von benzinpreis-aktuell.de zufolge lag der Preis für einen Liter Super 95 am 20. August im Durchschnitt bei 1,68 Euro, was 53 Cent weniger ist als in Deutschland. Diesel kostet mit durchschnittlich 2,01 Euro 24 Cent weniger. An der deutsch-polnischen Grenze können Autofahrer sogar noch günstigere Preise von 1,52 Euro für Super 95 und 1,75 Euro für Diesel finden.

Zum Vergleich bedeuten diese Preise in Berlin und Umgebung laut clever-tanken.de, dass Super 95 bei rund 2,40 Euro und Diesel bei 2,45 Euro liegt. Mit dem Spritpreispaket möchte die Regierung in Warschau den Menschen eine finanzielle Erleichterung bieten, insbesondere Rückkehrern aus dem Urlaub.

In Deutschland ist die Diskussion um Entlastungen für Autofahrer ebenfalls aktuell. Der Tankrabatt, der zu einer vorübergehenden Steuersenkung auf Sprit führte, endete Ende Juni, woraufhin immer wieder nach weiteren Maßnahmen zur Begrenzung der Spritpreise gerufen wird. Führende SPD-Politiker, einschließlich Generalsekretär Tim Klüssendorf, setzen sich beispielsweise für eine Spritpreisbremse ein.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, die sich im September erneut zur Wahl stellt, hat auch eine Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne gefordert, während die Grünen diese Taxierung unterstützen. Der ADAC hat zudem festgestellt, dass die Spritpreise seit Wochen zu hoch sind, dennoch lehnt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sowohl die Übergewinnsteuer als auch einen von der SPD angestrebten Spritpreisdeckel ab.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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