Friedhofsverwirrung: Farbmarkierungen statt Vandalismus
In Pankow gab es kürzlich ein bedauerliches Missverständnis, als am Dienstag Unbekannte angeblich einen Ehrenhain für NS-Opfer beschädigten. Die Polizei berichtete am Mittwoch von mehreren Grabplatten, die mit schwarzer Farbe besprüht worden seien.
Nach der ersten Untersuchung und der Übergabe der Ermittlungen an den Polizeilichen Staatsschutz wurde jedoch schnell klar, dass es sich um keinen Vandalismus handelte. Die schwarzen Farbflecken auf den Grabplatten waren tatsächlich Markierungen einer Steinmetzfirma. Dies stellte sich heraus, nachdem die Polizei die Spuren genauer betrachtet hatte.
Die verantwortlichen Betreiber der Gräber hatten ein Steinmetzunternehmen mit Nachbesserungsarbeiten beauftragt, welches die Grabplatten zur Kennzeichnung mit schwarzer Farbe behandelte. Die Polizei schloss folglich eine Straftat aus und stellte klar, dass es keinen Grund zur Besorgnis gebe.
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Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
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