Arzt in Berlin: Verdacht auf unnötige Operationen und Körperverletzung
Ein 60-jähriger Berliner Arzt steht im Mittelpunkt von Ermittlungen, da er Patienten angeblich unnötigen Operationen unterzogen hat. Der Mann wurde am Donnerstag in Untersuchungshaft genommen. Patienten dürften sich fragen, warum bei ihnen chirurgische Eingriffe vorgenommen wurden; offenbar entsprachen diese jedoch nicht den medizinisch gebotenen Maßnahmen.
Dem Arzt wird in zehn Fällen gefährliche Körperverletzung bzw. ein dringender Tatverdacht diesbezüglich zur Last gelegt. Nach Angaben der Behörden führte er die Eingriffe bei sechs Personen im Zeitraum von Juni 2023 bis Januar 2025 ohne medizinische Notwendigkeit durch.
Er soll seinen Patienten wahrheitswidrig erklärt haben, sie litten an schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen. Die Eingriffe wurden offenbar nicht nach fachlichen Standards durchgeführt, was zu schlechter Wundheilung führte. Die betroffenen Patienten litten unter starken Schmerzen und verzögerter Wundheilung. In einem „besonders schweren Fall“ soll ein Patient infolge einer Fehldiagnose eine psychische Erkrankung entwickelt haben.
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Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
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