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Naturschutz durch Mahd: Pflege für das Tempelhofer Feld

Markus S. · 17. August 2026, 15:24 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Naturschutz durch Mahd: Pflege für das Tempelhofer Feld

Die Pflege der Wiesen auf dem Tempelhofer Feld wird aktuell durch den Kleinziethener Landwirt Klaus Messinger mit einem spezialisierten Hochleistungs-Mäher durchgeführt. Der etwa zehn Meter breite Mäher ermöglicht es ihm, rund acht Hektar pro Stunde zu bearbeiten. Diese jährliche Mahd gewährleistet die Erhaltung der Wiesenflächen, die sich auf Berlins größter innerstädtischer Freifläche befinden.

Laut der landeseigenen Gesellschaft Grün Berlin wird der 135 Hektar große innere Wiesenring lediglich einmal jährlich gemäht. Dies trägt dem Schutz der bedrohten Feldlerche Rechnung, die in dieser Region während der Sommermonate brütet. Um die Fortpflanzung der Vögel nicht zu stören, bleibt das Areal in dieser Zeit als Schutzzone abgesperrt.

Die Mahd erfolgt in zwei Etappen, um auch die Insektenpopulation zu schützen. Erst wenn die Jungvögel flügge geworden sind und keine Gefahr für die Bodenbrüter mehr besteht, wird mit der Mahd begonnen. Die zweite Mähphase ist - abhängig von den Witterungsbedingungen - für Mitte September geplant. Pro Mahdtage werden die Arbeiten auf dem ehemaligen Flughafengelände in der Regel auf etwa zwei Tage angelegt.

Nach der Mahd wird das geschnittene Gras mehrfach gewendet, damit es gut trocknen kann. Sobald es trocken ist, wird das Gras zu großen Heuballen gepresst und anschließend abtransportiert. Messinger gibt an, dass das Heu entweder als Tierfutter oder als Mulch auf Feldern verwendet wird.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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