Berlin unter 40: Statistische Hinweise auf die Jugendlichkeit der Stadt
In Berlin sind die Einwohner im Durchschnitt jünger als in anderen Bundesländern. Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg lag das Durchschnittsalter der Berliner Bevölkerung Ende 2025 bei 42,8 Jahren. Nur in Hamburg war die Bevölkerung mit einem Durchschnittsalter von 42,3 Jahren jünger. Der Durchschnittswert in Deutschland liegt bei 45 Jahren.
Die Altersstruktur ist auch sehr unterschiedlich im Einzelnen zwischen den einzelnen Bezirken. Das Durchschnittsalter beträgt 39,5 Jahre in die Stadtteil Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg und ist somit jünger. Steglitz-Zehlendorf (46,7 Jahre), Charlottenburg-Wilmersdorf (45,2 Jahre) und Reinickendorf (44,6 Jahre) sind die ältesten Bezirke in Berlin.
Das durchschnittliche Alter in Berlin insgesamt ist recht konstant, in einzelnen Bezirken sind aber deutliche Veränderungen festzustellen. Friedrichshain-Kreuzberg zählt auch weiterhin zu den jüngeren Stadtteilen, aber hat sich im Zeitraum seit 2011 um 2,3 Jahre altert. Ein Anstieg des Durchschnittsalters wurde auch in Pankow festgestellt, wo die Einwohner 1,1 Jahre älter sind als noch 2011. Im Gegensatz dazu haben sich die Bezirke Treptow-Köpenick (Rückgang um 2,1 Jahre), Spandau und Lichtenberg (jeweils minus 1,5 Jahre) verjüngt.
Laut Statistischem Bundesamt leben in Stadtstaaten generell jüngere Menschen. Die älteste Bevölkerung in Deutschland gibt es jedoch in Sachsen-Anhalt, wo das Durchschnittsalter 48,4 Jahre beträgt. Interessant: In den vergangenen 15 Jahren ist die Altersstruktur in Deutschland in den ländlichen Gemeinden am deutlichsten gestiegen.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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