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Oxnard: Das kommende Erlebnis-Dorf von Robert Dahl

Markus S. · 08. September 2026, 10:20 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Oxnard: Das kommende Erlebnis-Dorf von Robert Dahl

„Ich liebe das Abenteuer“. Mit diesen Worten bringt Robert Dahl, der Gründer der Karls Erlebnis-Dörfer, seine Leidenschaft zum Ausdruck. In lockerer Kleidung sitzt er auf einem Stuhl und spricht über sein ambitioniertes Projekt in den USA: die Eröffnung eines Erlebnis-Dorfs in Oxnard, der größten Stadt im Ventura County, Kalifornien. Nach acht Standorten in Deutschland, darunter Elstal und Rövershagen, wird dieser neue Park eine internationale Erweiterung des Konzeptes sein.

Die Idee für das Erlebnis-Dorf in Kalifornien kam durch einen unerwarteten Zufall. In einem Youtube-Video teilt Dahl mit, dass ihm bei einem Interview der Wunsch in den Sinn kam, Karls eines Tages in Kalifornien zu sehen. „Das habe ich zwei Minuten später schon wieder vergessen. Ich hatte es nie so formuliert“, erzählt er. Der Artikel seines Interesses wurde einer Familie in Rostock zugeschickt, deren Sohn, ein Architekt in San Francisco, nun die Leitung des Projekts an der Westküste übernommen hat.

Der Gedanke zur Gründung eines Erlebnis-Dorfs wurde Dahl unter anderem von seinem verstorbenen Vater Karl-Heinz inspiriert, der bis 2016 einen Erdbeerhof in Schleswig-Holstein betrieb. In den 1990er Jahren reisten Vater und Sohn zusammen nach Oxnard, das für seine großen Erdbeerplantagen bekannt ist. An der historischen Fisherman’s Wharf wird nun das erste Erlebnis-Dorf in den Vereinigten Staaten errichtet.

Im Youtube-Video sieht man Dahl am Tag des "first strike", dem Baubeginn in den USA. Er erzählt von seiner Begeisterung für das Grundstück und den alten Immobilien, obwohl einige darunter von Termiten befallen waren. Vor dem geplanten Event begrüßt er die Gäste, feilt an seiner Rede und bereitet sich auf den großen Tag vor. Dahl betont, dass dieses Projekt keine Auswirkungen auf die bestehenden Erlebnis-Dörfer in Deutschland haben wird, sieht jedoch den internationalen Schritt als großen Ansporn.

Zum Eröffnungsfeierlichkeiten gab es nicht nur ein Barbecue und eine Marching-Band, sondern auch eine Versteigerung von Gegenständen aus der alten Fisherman’s Wharf. Dahl ersteigerte einen beeindruckenden Holzkronleuchter für 2500 Dollar. Die insgesamt erzielten Einnahmen von 14.500 Dollar kommen wohltätigen Organisationen zugute, die sich um benachteiligte Kinder kümmern.

Das gesamte Projekt soll bis zu den Olympischen Spielen in Los Angeles im Jahr 2028 abgeschlossen sein. Robert Dahl hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Auf die Frage, ob er Angst vor einem Misserfolg hat, gibt er zu: „Natürlich habe ich Angst, aber ich arbeite auch daran, sie zu überwinden. Sie sensibilisiert einen, vorsichtig zu sein und nicht übermütig zu werden.“ Er ist jedoch optimistisch: „Ich habe immer das Gefühl, am besten zu funktionieren, je herausfordernder die Situation ist.“

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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