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Karls Erlebnis-Dorf: Drei neue Attraktionen ab 17. Oktober

Julian K. · 14. Oktober 2026, 09:35 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 19 Aufrufe
Karls Erlebnis-Dorf: Drei neue Attraktionen ab 17. Oktober

Am 17. Oktober wird Karls Erlebnis-Dorf in Elstal mit drei neuen Attraktionen aufwarten. Das Unternehmen hat auf Instagram die Eröffnung einer neuen Scheune mit Deko-Artikeln, einer Riesen-Murmelbahn und einer innovativen Achterbahn angekündigt. In der Achterbahn mit dem Namen „Bettys Beerchen Boomerang“ geht es in großen Erdbeerschalen zuerst rückwärts in die Höhe, bevor die Fahrt im rasanten Vorwärts- und Rückwärtsgang über die Schienen führt. Fotos der Achterbahn sind ebenfalls auf der Plattform zu finden.

Robert Dahl, der Gründer der Karls Erlebnis-Dörfer, hat bereits vor einigen Wochen angekündigt, dass er am 16. Oktober um 11 Uhr in der neuen Achterbahn Platz nehmen möchte und erst 24 Stunden später wieder aussteigen würde. Pro Stunde plant er, sich fünf Minuten Pause zu gönnen. Mit diesem ungewöhnlichen Vorhaben möchte der „Erdbeerkönig“ Spenden für die Inklusion in Freizeitparks sammeln. Diese Initiative wurde zuerst von der „Berliner Zeitung“ berichtet.

Die neue Achterbahn wird über zehn Wagen verfügen, wobei neun Plätze für Influencer und Content-Creator reserviert sind. Diese sollen dazu anregen, Spenden zu mobilisieren. Der zehnte Platz daneben wird gegen eine Spende vergeben, wobei Beträge von fünf, fünfzig oder auch tausend Euro möglich sind. Interessierte können sich per E-Mail an creator@karls.de bewerben. Laut Dahl ist die Resonanz auf das Projekt bereits überwältigend: „Es haben sich unvorstellbar viele Leute gemeldet“, äußerte er sich gegenüber dem „Tagesspiegel“.

Das gesammelte Geld fließt in die „Karls für alle – Robert Dahl Stiftung“, die sich um Inklusion in Freizeitparks bemüht. Ziel ist es, die Karls Erlebnis-Dörfer barrierefrei zu gestalten, hierzu gehören rollstuhlgerechte Wege, barrierefreie Fahrgeschäfte sowie Unterstützung für Familien, die sich sonst keinen Freizeitparkbesuch leisten können. Ein konkretes Spendenziel nannte Dahl nicht, jedoch schätzte er, dass bei etwa 15 Fahrten pro Stunde und zehn Plätzen theoretisch 3.600 Mitfahrten innerhalb von 24 Stunden möglich wären. „So zwischen 10.000 und 60.000 Euro ist, glaube ich, alles drin“, so seine Einschätzung.

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Julian K.

Über den Autor

Julian K. Redakteur für Sport, Kultur & Lokales

Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.

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