Sicherer Radverkehr: Sanierung der Köpenicker Straße startet
In Friedrichshain-Kreuzberg wird die Köpenicker Straße zwischen dem Bethaniendamm und dem Schlesischen Tor umgestaltet, um eine neue Radverkehrsanlage zu schaffen. Laut Informationen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt wird der bestehende Fahrradweg in der Schlesischen Straße auf etwa einen Kilometer verlängert.
Der geplante Fahrradweg wird mit einer Breite von 2,25 Metern ausgeführt. Ein zusätzlicher Sicherheitsbereich zwischen Radweg und Straße soll dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit erhöht wird. In einigen Bereichen sind außerdem sogenannte Leitboys vorgesehen, mobile Elemente, die zur besseren Verkehrsführung beitragen. An den Kreuzungen soll die Sichtbarkeit der Radfahrer durch eine rote Farbmarkierung des Radwegs zusätzlich verbessert werden.
Neben der neuen Radverkehrsanlage wird auch die Fahrbahn der Köpenicker Straße saniert. Dabei kommt lärmoptimierter Asphalt zum Einsatz, um den Verkehrslärm für die Anwohner spürbar zu vermindern. Die Bauarbeiten erfolgen halbseitig, daher bleibt der Straßenverkehr auf der Köpenicker Straße in Richtung Mitte möglich. Radfahrer hingegen sind von Einschränkungen verschont und können während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen fahren.
Für Autofahrer wird in Fahrtrichtung Schlesisches Tor eine Umleitung über die Schillingbrücke, den Stralauer Platz, die Mühlenstraße und die Oberbaumbrücke eingerichtet. Auch die Buslinien der BVG werden umgeleitet und nutzen die Wrangelstraße. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, dem 3. August 2026, zunächst mit der Einrichtung provisorischer Bushaltestellen. Ab dem 20. August folgt der Aufbau der Baustelle auf der Köpenicker Straße. Alle Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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