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Marzahn-Hellersdorf: Frau verletzt Anwältin lebensgefährlich

Markus S. · 01. September 2026, 11:11 Uhr · 8 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Marzahn-Hellersdorf: Frau verletzt Anwältin lebensgefährlich

Wichtige Updates

Anwältin bei Angriff in Marzahn-Hellersdorf schwer verletzt

Festnahme nach Messerangriff

Autofahrer fährt Fußgängerin (86) in Pankow an

90-Jährige nach Unfall auf Intensivstation

Anwältin bei Angriff in Marzahn-Hellersdorf schwer verletzt

Bei einem Angriff in Marzahn-Hellersdorf ist eine Frau am Dienstagvormittag schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich laut der „B.Z.“, in einer Rechtsanwaltskanzlei in Kaulsdorf-Nord. Das Opfer, eine Anwältin, erlitt lebensgefährliche Stichverletzungen und wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die mutmaßliche Täterin ist ebenfalls eine Frau (51), wie ein Polizeisprecher sagte. Sie konnte noch vor Ort festgenommen werden. Welche Waffe benutzt wurde, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Festnahme nach Messerangriff

Am Montagmorgen hat die Bundespolizei einen Mann festgenommen. Er soll am Samstagabend gegen 22.30 Uhr einen Reisenden ins Gesicht geschlagen und mit einem Cuttermesser verletzt haben. Der Verletzte, ein serbischer Staatsangehöriger, war im S-Bahnhof Nordbahnhof einer Frau zur Hilfe geeilt, nachdem sie von dem Tatverdächtigen verbal belästigt worden sei, wie die Bundespolizei berichtet. Der Tatverdächtige soll den Helfer daraufhin geschlagen und die Schnittverletzungen zugefügt haben. Einsatzkräfte trafen den Geschädigten vor Ort an und leisteten Erste Hilfemaßnahmen. Rettungssanitäter versorgten die etwa 1,5 Zentimeter lange Schnittwunde und brachten den 37-Jährigen in ein Krankenhaus. 

Ein außer Dienst befindlicher Beamter der Bundespolizei erkannte den Angreifer am Folgetag gegen 5.30 Uhr im Berliner Hauptbahnhof wieder, nachdem er am Vortag das Videomaterial der Überwachungskameras gesichtet hatte. Beamtinnen und Beamte der dortigen Bundespolizei nahmen den polizeibekannten Mann vorläufig fest und zur weiteren Bearbeitung mit auf die Dienststelle. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 39-jährigen Deutschen ein. Er soll am Dienstag einem Haftrichter zur Erwirkung eines Untersuchungshaftbefehls vorgeführt werden.

Autofahrer fährt Fußgängerin (86) in Pankow an

Bei einem Verkehrsunfall in Wilhelmsruh ist am Montag eine 86 Jahre alte Fußgängerin verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 13.45 Uhr an der Kreuzung Haupt- Ecke Schillerstraße. Ein 45-Jähriger war mit einem Auto unterwegs und bog von der Schillerstraße nach links in die Hauptstraße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der 86-Jährigen, die gerade die Hauptstraße auf einem  Fußgängerüberweg überquerte. Die Frau stürzte zu Boden und erlitt eine Verletzung am Kopf. Rettungskräfte brachten die Verletzte in ein Krankenhaus.

Unfall auf der A10: Fünf Personen teils schwer verletzt

Bei einem Unfall auf der A10 an der Anschlussstelle Mühlenbeck in Fahrtrichtung Dreieck Pankow im Landkreis Oberhavel ist es am Montagabend zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Fünf Personen wurden teils schwer verletzt wurden. Nach ersten Angaben verlor ein Autofahrer, vermutlich durch Aquaplaning, die Kontrolle und prallte in die Leitplanke. Ein nachfolgendes Fahrzeug konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in die Unfallstelle. Ein Rettungshubschrauber kam ebenfalls zum Einsatz, ebenso wie mehrere Rettungswagen und die Feuerwehr. Die Fahrbahn musste für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

90-Jährige nach Unfall auf Intensivstation

Nach einem Verkehrsunfall in Berlin-Treptow-Köpenick liegt eine 90 Jahre alte Frau schwer verletzt auf der Intensivstation. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, stieß die Frau am Montagnachmittag auf ihrem Fahrrad mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Daraufhin wurde die Verletzte laut der Sprecherin von dem Unfallort in der Köllnischen Straße in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Nun ermittelt die Polizei, wie es zu dem Unfall kam.

Brand in Shishabar - Einrichtungsgegenstände in Flammen

Ein Brand in einer Shishabar im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat in der Nacht zu Dienstag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, brannten mehrere Einrichtungsgegenstände in dem Lokal. Verletzt wurde laut dem Sprecher niemand. Der Brand in der Bundesallee konnte demnach nach kurzer Zeit gelöscht werden.

Fünf Leichtverletzte bei Unfall mit Rettungswagen

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem Auto sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, war der Rettungswagen mit einem Patienten an Bord auf dem Weg ins Krankenhaus, als es am Montagabend im Bezirk Treptow-Köpenick zu dem Zusammenstoß kam. 

Demnach wurden neben dem Patienten im Rettungswagen auch drei Mitglieder der Besatzung des Fahrzeugs sowie der Fahrer des Autos verletzt. Vier der Verletzten wurden den Angaben zufolge daraufhin vom Unfallort in der Baumschulenstraße in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungswagen sei nicht mehr fahrbereit gewesen, hieß es.

Grünen-Kandidat berichtet von antisemitischem Angriff

Der Grünen-Kandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl, Daniel Eliasson, ist nach eigenen Angaben Ziel eines antisemitischen Angriffs geworden. Ein Mann habe ihn an seinem Wahlkampfstand in Steglitz zunächst angepöbelt und dann auf die Juden geschimpft. Eliasson sagte nach eigenen Angaben, er sei selbst jüdisch - und der Mann solle aufhören. Dann habe der Angreifer versucht, ihn mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, berichtete Eliasson auf Instagram. Nur um Millimeter habe ihn die Attacke verfehlt.

Es sei eine sehr bedrohliche Situation gewesen. Der Mann habe ihm sogar seinen Ausweis in die Kamera gehalten und gesagt, Eliasson solle ihn doch anzeigen. "Antisemitismus geht uns alle an", schrieb der Grünen-Politiker. "Schweigt nicht. Stellt Euch gegen jeden Antisemitismus." Unter dem Post wurden zahlreiche Solidaritätsbekundungen hinterlassen.

Ob er Anzeige erstatten wird, ließ der Grünen-Kandidat in dem Video offen. Das Lagezentrum der Berliner Polizei verwies auf Anfrage zu möglichen Ermittlungen auf die Polizei-Pressestelle, die am Dienstagmorgen wieder besetzt sei.

Erneut Badeunfall im Kiessee?

Im Kiessee in Bestensee (Kreis Dahme-Spreewald) ist möglicherweise erneut ein Badender verunglückt. Am Sonntag ist laut Polizei ein Mann untergegangen und nicht mehr aufgetaucht. 

Wasserschutzpolizei, DRK sowie Feuerwehr hätten mit Tauchern, Booten, Drohne und Hubschrauber vergeblich nach dem Mann gesucht. Auch am Ufer und im Umfeld hätten sich keine Anhaltspunkte ergeben.

Vor etwa drei Wochen ist eine 23-Jährige nach einem Badeunfall am Kiessee gestorben. Zeugen hatten die Frau im Wasser gefunden und zunächst reanimiert. Ein Rettungshubschrauber flog sie ins Krankenhaus. Die Frau starb trotz der Behandlung.

Polizei beschlagnahmt Autos, Bargeld und Gold

Während Ermittlungen wegen Schüssen und Erpressungen türkischer Ladeninhaber in Berlin hat die Polizei bei einer mutmaßlichen Bande Vermögen in Höhe von etwa einer halben Million Euro beschlagnahmt. Sichergestellt wurden Autos, Bargeld und auch Edelmetalle wie Gold, wie die Polizei mitteilte. Der Wert liege ungefähr im mittleren sechsstelligen Bereich. 

Zuletzt wurde in diesem Ermittlungsverfahren Ende Juli ein 42-jähriger mutmaßlicher Täter in Hamm (Nordrhein-Westfalen) verhaftet. Er soll in Berlin Geschäftsleute erpresst und als Drohung Schüsse abgefeuert haben. Seit Februar 2026 ermittelt die spezielle Ermittlungseinheit "Ferrum" (Eisen) gegen diese mutmaßliche Bande wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Im Mai gab es umfangreiche Durchsuchungen.

Mann tötet Frau in Erkner - Verdächtiger festgenommen

Im brandenburgischer Erkner hat es nach Polizeiangaben am Montagmorgen ein Tötungsdelikt gegeben. Ein Mann soll demzufolge gegen 6.30 Uhr in der Innenstadt eine Frau so heftig attackiert haben, dass sie weng später ihren Verletzungen erlag. Der Tatverdächtige wurden aufgrund von Zeugenangaben festgenommen. Näheres war zunächst nicht bekannt.

Pankow: Gas tritt aus Keller aus - Feuerwehr im Einsatz

Wegen eines Gasaustritts wurde die Feuerwehr am Sonntagabend gegen 21.40 Uhr in die Mühlenstraße in Pankow alarmiert. Aus dem Keller eines  Wohn- und Geschäftsgebäudes war aus noch ungeklärter Ursache Gas ausgetreten. Die Einsatzkräfte führten gemeinsam mit dem Netzversorger Messungen durch und sperrten den betroffenen Bereich weiträumig ab. 

Nachdem sich die Feuerwehr Zugang zum Hausanschlussraum verschafft hatte, konnte die Gasversorgung abgestellt werden. Zur Verringerung der Gaskonzentration im verwinkelten Keller führten Spezialkräfte des Technischen Dienstes Belüftungsmaßnahmen mit einem Lüfter sowie einer sogenannten Lutte (großvolumiger Schlauch zur gezielten Leitung des Luftstromes) durch. Im Anschluss wurde der Bereich wieder freigegeben.

Gesundbrunnen: Unbekannte werfen Roller auf S-Bahn-Gleise

Unbekannte Täter haben nach ersten Informationen am Sonntagabend einen E-Roller auf die Gleise der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Gesundbrunnen und Humboldthain geworfen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr. Der S-Bahn-Verkehr auf der Strecke war am Abend für rund anderthalb Stunden unterbrochen.

Polizei findet Waffen in Wohnung

Die Polizei hat in Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) mehrere Waffen in der Wohnung eines 52-Jährigen gefunden. Die Wohnung wurde versiegelt, wie die Polizei mitteilte. Zuvor hatte der Mann mit einem 55-Jährigen Bleche aus einem Mehrfamilienhaus entwendet, das gerade saniert wird. Ein Zeuge informierte die Polizei. Der 52-Jährige konnte sich am Sonntagabend nicht ausweisen, sodass er mit den Beamten seine Wohnung aufsuchte. Dort fanden die Beamten Waffenattrappen, Schreckschuss- und Luftdruckwaffen vor. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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