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Komplize des Messerangriffs am Holocaust-Mahnmal angeklagt

Markus S. · 09. September 2026, 12:07 Uhr · 1 Min. Lesezeit · 4 Aufrufe
Komplize des Messerangriffs am Holocaust-Mahnmal angeklagt

Nach dem Messerangriff am Holocaust-Mahnmal in Berlin, bei dem ein spanischer Tourist schwer verletzt wurde, hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen Syrer erhoben. Der Mann soll als Komplize des bereits verurteilten Haupttäters agiert haben und wird beschuldigt, Beihilfe zum versuchten Mord sowie zur gefährlichen Körperverletzung geleistet zu haben.

Laut der Bundesanwaltschaft setzte der Verdächtige in der Zeit vor dem Übergriff im Februar des vergangenen Jahres mit dem Haupttäter in Kontakt. Die beiden haben den Nachmittag gemeinsam verbracht, wobei der Angeklagte den Haupttäter ermuntert haben soll, seine Tat zu begehen. Der Syrer befindet sich seit Ende Mai in Untersuchungshaft, nachdem er in Berlin verhaftet wurde. Die Anklage wurde beim Kammergericht in Berlin eingereicht.

Der Haupttäter, ebenfalls syrischer Herkunft, wurde im März in einem separaten Verfahren vom Kammergericht in Berlin zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Dieses Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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