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Mondfinsternis: Welche Chancen haben Berliner auf das Himmelsspektakel?

Markus S. · 27. August 2026, 08:40 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Mondfinsternis: Welche Chancen haben Berliner auf das Himmelsspektakel?

Innerhalb von zwei Wochen steht das nächste Himmelsspektakel bevor. An diesem Freitag (28. August) ist gegen halb fünf in der Früh eine partielle Mondfinsternis zu sehen. Erst am 12. August konnten Menschen in weiten Teilen Europas eine Sonnenfinsternis beobachten.

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Dieses Mal schiebt sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne zwischen Mond und Sonne. So wandert die Mondkugel durch den Schatten der Erde und wird verfinstert. In diesem Fall tauchen allerdings nur 93 Prozent der sichtbaren Mondoberfläche in den Schatten ein. Deshalb bleibt das besonders beeindruckende Blutmond-Phänomen, bei dem sich der Himmelskörper tiefrot einfärbt, aus. Was Berlinerinnen und Berliner beachten sollten.

Mondfinsternis beobachten: Beste Sicht im Berliner Umland am Morgen

Die letzte totale Mondfinsternis ereignete sich Anfang September des vergangenen Jahres. Damals war es Abend, nun findet das Ganze am frühen Morgen statt. Der sichtbare Schatten ist ab 4.34 Uhr zu sehen. Um 6.12 Uhr erreicht sie ihren Höhepunkt. Wer die partielle Verdeckung beobachten möchte, muss also früh dran sein – und den richtigen Ort wählen.

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Am besten lässt sich der Mond an einem dunklen Platz mit freier Sicht nach Südwesten beobachten, also im besten Fall ohne Bäume oder Gebäude am Horizont. Vorteilhaft sind außerdem erhöhte Plätze – entweder natürliche Anhöhen oder Gebäude. Laut Wetterexperte Ingo Betram lässt sich das Phänomen am Freitag in Berlin und Brandenburg ganz gut beobachten, sagte er dem RBB. Doch zögen von Westen her Schleierwolken auf, die Probleme bereiten könnten. Die besten Voraussetzungen hätten demnach Menschen in Ostbrandenburg.

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Dass eine Mondfinsternis so kurz nach einer Sonnenfinsternis auftritt, ist tatsächlich nicht ungewöhnlich, sondern die Norm. Sie treten oft als Paar auf. Denn nur wenn der Mond eine bestimmte Umlaufbahn durchläuft, können die Himmelspektakel auftreten. Daher kommt es innerhalb von zwei Wochen auch zu jenen Finsternissen.

Mondfinsternis am Freitagmorgen: Brauchen Frühaufsteher etwa eine Schutzbrille?

Eine Verdunkelungsbrille wie bei der Sonnenfinsternis brauchen Interessierte nicht, dafür ist das vom Mond reflektierte Sonnenlicht zu schwach. Die Finsternis ist gut mit bloßem Auge zu sehen, noch besser allerdings mit einem Fernglas. Durch die sogenannte Mondtäuschung sieht der tiefstehende Mond dabei zudem besonders groß aus.

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Hobbyfotografen können ihre Teleobjektive bereithalten, um den verdeckten Mond festzuhalten. Mit Smartphones sind natürlich ebenfalls Fotos möglich. Weil das Bild insgesamt allerdings dunkel geraten dürfte, verlängert die Fotografie-Software häufig die Belichtungszeit – die Folge sind verwackelte Bilder. Abhilfe können ein Stativ oder eine sonstige feste Standhilfe bieten.

jcst mit dpa

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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