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Mutter der getöteten Frau am Planetarium in Berlin: „Ich bin zusammengebrochen“

Markus S. · 02. September 2026, 18:37 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Mutter der getöteten Frau am Planetarium in Berlin: „Ich bin zusammengebrochen“

Der Fund einer Frauenleiche unweit des Zeiss-Großplanetariums in Prenzlauer Berg hat Berlin erschüttert. Mehrere Tage, vielleicht sogar wochenlang, soll Ilse H. im Gebüsch gelegen haben. Die Mordkommission geht von einem Tötungsdelikt aus. Zur genauen Todesursache ist bislang – aus ermittlungstaktischen Gründen – nichts bekannt. Klar ist nur: Sonja H. hat ihre Tochter verloren. Sie erfuhr zwei Tage nach dem Fund der Leiche vom Tod ihrer Ilse. „Ich bin direkt zusammengebrochen. Ich dachte mir nur: „Nein, das geht nicht. Das kann doch nicht sein. Da war ein starker Schmerz“, erzählt sie gegenüber „Bild“.

Getötete Frau in Prenzlauer Berg: Gerichtsmedizin hat Leichnam noch nicht freigegeben

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Bislang konnte sich Sonja H. noch nicht von ihrer Tochter verabschieden. Die Gerichtsmedizin hat die Leiche noch nicht freigegeben. „Für eine Mutter ist das unfassbar, wenn das Kind vor einem stirbt“, sagt die Mutter gegenüber der Boulevardzeitung. „Du kannst diese Trauerwelle nicht brechen, nicht verhindern, nicht ,Stopp‘ sagen. Du hast keine Macht darüber. Du kannst nur warten, bis sie wieder unten ist.“

Ihre Tochter sei im Kiez bekannt gewesen, ebenso wie ihre psychischen Probleme. Doch Sonja H. will nicht, dass ihre Tochter darauf reduziert wird. Ilse sei als Kind „lebendig“ und „mit einem ausgeprägten eigenen Willen“ ausgestattet gewesen. Später sei ihre Tochter zu einem kreativen Freigeist geworden. Ihre Mutter sagt: „Ein Mensch ist erst dann gestorben, wenn man nicht mehr über ihn redet. Das wird bei Ilse noch lange, lange dauern.“

rk

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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