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CSD-Angriff in Berlin: Charité und Polizei informieren über Verletzte

kamal · 26. Juli 2026, 14:41 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 3 Aufrufe
CSD-Angriff in Berlin: Charité und Polizei informieren über Verletzte

Nach dem Vorfall am Samstagabend beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat die Charité über den Zustand der verletzten Personen informiert. Ein Sprecher der Klinik gab am Sonntagmittag bekannt, dass insgesamt acht Menschen, die bei dem Vorfall verletzt wurden, behandelt werden. Von diesen konnten vier bereits entlassen werden, während vier weitere weiterhin auf Intensivstationen versorgt werden. Derzeit bestehe "keine Lebensgefahr" für die Patienten.

Das Ereignis, das als Feier für die Rechte der queeren Community gedacht war, verwandelte sich in eine Tragödie, als ein Fahrzeug in eine Menschengruppe raste. Die Polizei bewertet den Vorfall inzwischen als Anschlag, offenbar mit islamistischem Hintergrund. Die Behörden sind intensiv auf der Suche nach dem Verdächtigen Abdul Ballout, der sich noch auf der Flucht befindet. Bei dem Angriff wurde eine Frau getötet, 16 weitere Personen erlitten teils lebensbedrohliche Verletzungen.

Am Sonntagnachmittag gab auch die Polizei Entwarnung bezüglich des Gesundheitszustands der Verletzten. Laut einem Polizeisprecher befindet sich niemand unter den Opfern in einem kritischen Zustand.

Das tragische Ereignis ereignete sich, als ein weißer Van in der Nähe des Potsdamer Platzes in die Menschenmenge fuhr. Nach Aussagen von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) starb eine Person, während 29 weitere Personen verletzt wurden. Der 21 Jahre alte Verdächtige ist nach wie vor auf der Flucht.

Am Samstag hatten Hunderttausende Teilnehmer den CSD in Berlin gefeiert, der mit einer bunten Parade um den Brandenburger Tor seinen Höhepunkt fand. Die Demonstration sollte ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Vielfalt setzen. Nach einer Abschlusskundgebung, bei der unter anderem die Popmusikerin Sarah Connor auftrat, wurden die Besucher aufgefordert, das Gelände geordnet und ruhig zu verlassen. Auf den Videoleinwänden am Brandenburger Tor wurde das Wort "Evakuierung" angezeigt, und die Teilnehmer wurden angewiesen, nicht in Richtung der Siegessäule zu gehen, sondern die U-Bahneingänge in der Nähe zu nutzen. Die Veranstalter hatten auch über soziale Medien appelliert, nach Hause zu gehen und den CSD abzubrechen. In der Nacht wurden außerdem zwei für Sonntag geplante Veranstaltungen abgesagt.

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