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Nach Hackerangriff: Berliner Senatsverwaltungen verbieten Homeoffice

Markus S. · 01. September 2026, 10:27 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Nach Hackerangriff: Berliner Senatsverwaltungen verbieten Homeoffice

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Verkehrs- und Bauverwaltung müssen erneut Einschränkungen hinnehmen. Zwei Wochen nach Bekanntwerden des Hackerangriffs auf das Datennetz ist ein Zugriff auf das Netz aus dem Homeoffice nicht gestattet. Nach Angaben einer Senatssprecherin sei kein Zugriff mehr von außen „über eine bestimmte Software auf die IT-Infrastruktur“ möglich.

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Im Homeoffice erlaubt sei aber das Senden und Empfangen von E-Mails. Die Arbeit mit den entsprechenden Fachanwendungen könne derzeit nur an den Arbeitsplätzen im Büro erledigt werden, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Beide Senatsverwaltungen hätten sich zu den Sicherheitsmaßnahmen entschieden und die Beschäftigten am Montagmorgen darüber informiert, teilte die Senatssprecherin mit. 

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Grund seien Erkenntnisse dazu, dass durch den Cyberangriff einzelne Passwörter für Fachverfahren veröffentlicht worden seien. Nach der Mitte August bekannt gewordenen Cyberattacke war der Zugriff aus dem Homeoffice zunächst eingeschränkt, danach aber wieder zugelassen worden. 

Die Cyberkriminellen seien bei ihrem Angriff an Daten in großem Umfang gekommen, darunter auch an personenbezogene. Nach Recherchen des „Tagesspiegel“ gehören dazu auch persönliche und unverschlüsselte Zugangsdaten von Verwaltungsmitarbeitern.  

Berliner Senat berät über den Hackerangriff 

Die Senatskanzlei machte zum genauen Umfang und Inhalt der Daten bisher keine Angaben. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hatte am Freitag mitgeteilt, dass das Land Berlin nach dem Hackerangriff erpresst werde. Er hatte sich aber nicht dazu geäußert, womit die Täter gedroht hätten und was sie vom Senat verlangten. 

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Wegner betonte: „Das Land Berlin wird sich nicht erpressen lassen.“ Das Berliner Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft ermitteln zu dem Vorgang. Der Senat beschäftigt sich am Dienstag erneut mit dem Thema. 

Wie zuerst der „Spiegel“ berichtete, verlangten die Hacker ein Lösegeld von 30 Bitcoin, wenn ihrer Forderung bis zum nächsten Freitag nicht entsprochen wird. Sie drohen außerdem damit, die Daten in dem Darknet genannten Teil des Internets zugänglich zu machen. Aktuell entsprechen 30 Bitcoin etwa zwei Millionen Euro.

dpa

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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