Bau der Westendbrücke: Anwohner müssen mit nächtlichem Lärm rechnen
Der Bau der neuen Westendbrücke an der A100 in Berlin macht Fortschritte, bringt jedoch Lärm mit sich. Die Projektgesellschaft Deges informiert, dass Anwohner sich in zwei Phasen, von Sonntag, dem 2. August bis Freitag, dem 7. August und vom 17. August bis 20. August, auch nachts auf Geräusche einstellen müssen, während im östlichen Baubereich Kabel verlegt werden.
Zusätzlich finden tagsüber Abrissarbeiten statt. Ein südlicher Teil der Brücke soll noch im August abgerissen werden, während der nördliche Bereich ab Anfang August bis Ende Oktober demontiert werden soll. „Die Arbeiten werden ausschließlich werktags tagsüber sowie außerhalb der Randzeiten umgesetzt“, erklärte die Deges und wies auf den teilweise erhöhten Baulärm hin.
Neben diesen Arbeiten sind außerdem Leitungsarbeiten geplant, die bis Anfang Oktober andauern werden. Diese finden regelmäßig auch nachts und am Wochenende statt. Um den Lärm so gering wie möglich zu halten, bittet die Deges um Verständnis der Anwohner.
Der Neubau der Westendbrücke wird voraussichtlich im Sommer 2027 abgeschlossen sein, gleichzeitig mit der nahegelegenen Ringbahnbrücke, die ebenfalls abgerissen und neu gebaut wird. Der Bau der Westendbrücke kostet rund 50 Millionen Euro und war bereits lange geplant. Ursprünglich war vorgesehen, sie neben der alten Brücke zu errichten, um den Verkehr zunächst über die bestehende Struktur leiten zu können.
Im März 2025 musste allerdings die Ringbahnbrücke aufgrund eines Risses im Tragwerk unerwartet gesperrt werden, wodurch die Westendbrücke ebenfalls betroffen war. Beide Brücken, die in den frühen 60er Jahren erbaut wurden, sind mittlerweile abgerissen worden.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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