Neue Umfrage zur Berlin-Wahl überrascht: CDU vorn – SPD erreicht neuen Tiefstwert
Die Berliner CDU übernimmt kurz vor der Wahl die Führung. Die Linke verliert an Zustimmung, während die Sozialdemokraten auf einen neuen Tiefpunkt rutschen. Das geht aus dem aktuellen BerlinTrend hervor, den Infratest dimap im Auftrag der rbb24-Abendschau und von rbb 88.8 erhoben hat.

In der Sonntagsfrage legt die CDU um einen Prozentpunkt zu und kommt mit 21 Prozent an die Spitze. Die Linke büßt dagegen drei Punkte ein und landet mit 19 Prozent auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen die Grünen (plus eins) und die AfD (plus zwei) mit jeweils 18 Prozent.
News zur Berlin-Wahl 2026
SPD rutscht auf Rekordtief – Koalition verliert Mehrheit
Für die SPD setzt sich der Abwärtstrend fort. Die Sozialdemokraten verlieren erneut einen Prozentpunkt und markieren mit nur noch elf Prozent ein historisches Umfragetief. Das BSW gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und steht nun bei vier Prozent.
Damit hätte die amtierende Koalition aus CDU und SPD im Abgeordnetenhaus keine Mehrheit mehr. SPD und Grüne könnten sich weiterhin aussuchen, ob sie unter CDU- oder Linken-Führung ein Dreierbündnis eingehen wollen.
Hintergründe zur Berlin-Wahl 2026
Regierender Bürgermeister: Evers und Eralp in Umfrage Kopf an Kopf
Auch das Duell um das Rote Rathaus bleibt völlig offen. Bei einer hypothetischen Direktwahl des Regierenden Bürgermeisters liegen CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers und seine Linken-Kontrahentin Elif Eralp mit jeweils 13 Punkten gleichauf. Steffen Krach (SPD) kommt auf neun Prozent, gefolgt von Kristin Brinker (AfD) mit sieben und Grünen Spitzenkandidat Werner Graf mit vier Prozent. 54 Prozent der Befragten machten keine Angaben oder legten sich nicht fest.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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