Neukölln: Essensauslieferer von fünf Jugendlichen überfallen
Am Mittwochabend erlebte ein 26-jähriger Essensauslieferer in Neukölln einen Überfall durch eine Gruppe von fünf Jugendlichen. Polizeiberichte deuten auf eine gemeinschaftliche räuberische Erpressung hin.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19.50 Uhr, als der Lieferfahrer mit seinem Rad auf der Saalestraße in Richtung Niemetzstraße unterwegs war. An der Kreuzung zur Unstrutstraße wurde ihm der Weg von einer Gruppe junger Männer versperrt, die ihn nach Drogen oder Essen fragten. Der Mann, der sich als Lieferfahrer zu erkennen gab, sah sich daraufhin mit einem Faltmesser bedroht, das ihm an den Hals gehalten wurde.
Die Täter durchsuchten ihn, nahmen sein Handy und bestellten über sein Profil einen Fahrdienst. Als das Fahrzeug ankam, stiegen vier der Täter ein und gaben dem Lieferanten sein Handy zurück.
Wenig später wurden die Verdächtigen von der Polizei an der Kreuzung angehalten und vier von ihnen festgenommen. Es handelt sich um einen 16-jährigen, einen 17-jährigen, einen 18-jährigen und einen 19-jährigen. Der mutmaßliche Messerträger konnte der Polizei jedoch entkommen. Bei dem 17-Jährigen wurde ein Reizstoffsprühgerät sichergestellt. Während drei Verdächtige wieder auf freien Fuß kamen, wurde der 18-Jährige vorübergehend in Gewahrsam genommen und erkennungsdienstlich behandelt.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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