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Linke-Wahlparty in Berlin: Clan und Terrorunterstützer anwesend

Julian K. · 21. September 2026, 08:13 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Linke-Wahlparty in Berlin: Clan und Terrorunterstützer anwesend

Die Wahlparty der Linken in Neukölln steht im Mittelpunkt von Diskussionen, da neben dem Clanführer Issa Remmo auch Ibrahim Ibrahim, ein bekannter Unterstützer der extremistischen Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), bei der Veranstaltung anwesend war. Der Verein "democ" berichtete darüber und teilte ein Bild von Ibrahim und Remmo, das von einem Reporter der Berliner Morgenpost gemacht wurde.

Ibrahim gilt als einer der prominentesten Unterstützer der PFLP in Deutschland und trat als Sprecher des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees auf. Der Verfassungsschutz stuft die PFLP als extremistisch ein, während die EU und die USA die Organisation als Terrorgruppe einstufen. Besonders brisant ist eine Aussage von Ibrahim, die ihm zugeschrieben wird, in der er den von der israelischen Armee getöteten Hamas-Chef Jahja Sinwar als „standhaften Führer“ bezeichnete, was nach dem Massaker vom 7. Oktober mehr als bedenklich ist.

Darüber hinaus wurde auf einem raren Foto der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak abgelichtet, der neben Ibrahim steht. Koçak hatte 2025 das Direktmandat im Wahlkreis Neukölln gewonnen und Ibrahim trat bereits bei früheren Veranstaltungen der Linken auf.

In der Politik herrscht Unruhe über diese Entwicklungen. Der CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek warnt davor, Elif Eralp (Linke) zur Regierenden Bürgermeisterin zu wählen. Er fordert von SPD und Grünen, ihre Entscheidung gründlich zu überdenken, da die Linke laut seiner Meinung Antisemitismus dulde. Er behauptete, dass eine mögliche linke Koalition unter diesen Vorzeichen keine Legitimation habe.

Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek hat sich zu den Vorwürfen geäußert und erklärt, dass ihre Partei eine klare Haltung gegen Antisemitismus habe. "Es gibt eine rote Haltelinie", führte sie aus und betonte, dass Personen, die diese Grenze überschreiten, nicht in der Partei verbleiben sollten. Auf die Anwesenheit von Remmo und Ibrahim bei der Wahlparty reagierte sie, indem sie darauf hinwies, dass die Veranstaltungen nicht gesichert seien, und dass jeder kommen könne.

Die Diskussionen rund um die Wahlparty werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen die Linke angesichts der Vorwürfe von Antisemitismus und ihrer Positionen zum Nahostkonflikt steht. Politische Gegner, darunter auch von den Grünen, fordern von der Linken, sich klar mit dem Antisemitismus in ihren Reihen auseinanderzusetzen, bevor sie in eine Regierungsbeteiligung eintreten können.

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Julian K.

Über den Autor

Julian K. Redakteur für Sport, Kultur & Lokales

Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.

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