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Nobelpreisträger Hegemann: Über Zweifel und Geduld in der Forschung

Markus S. · 06. Oktober 2026, 07:42 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 33 Aufrufe
Nobelpreisträger Hegemann: Über Zweifel und Geduld in der Forschung

Nobelpreisträger Peter Hegemann äußert sich zu Zweifeln an der Wissenschaft.
Rückblickend hat sich Peter Hegemann oft gefragt, ob sich seine Entscheidung, an der Humboldt-Universität Grundlagenforschung zu betreiben, wirklich gelohnt hat. Ein wesentlicher Grund für diese Überlegungen ist, dass er sich nicht immer ausreichend unterstützt gefühlt hat.

Hegemann fordert mehr Geduld in der Grundlagenforschung.
Für den in Berlin ansässigen Nobelpreisträger sind Zeit und Geduld die entscheidenden Faktoren in der Forschung. Selbst wenn Projekte keine unmittelbaren Ergebnisse liefern, sei es unerlässlich, weiterhin von deren Wert überzeugt zu sein und sich für sie einzusetzen, so Hegemann in einem Interview mit dem RBB.

Die Förderung der Optobiologie an der Humboldt-Universität soll fortgesetzt werden.
Hegemann zeigte sich zuversichtlich, dass die aktuelle Leitung der Humboldt-Universität von der Bedeutung der Optobiologie überzeugt ist. Er hofft, dass auch die Politik und andere Entscheidungsträger der Grundlagenforschung positiv gegenüberstehen werden.

Warum Grundlagenforschung für Deutschland wichtig ist.
Aus Hegemanns Sicht bietet die universitäre Grundlagenforschung Deutschland eine einzigartige Chance, sich international eine herausragende Stellung zu sichern. Es steht außer Frage, dass es weitaus schwieriger ist, sich in etablierten Forschungsfeldern zu behaupten, die von großen US-Universitäten dominiert werden.

Medizinnobelpreis: Hegemann wird für Optogenetik ausgezeichnet.
Peter Hegemann, Karl Deisseroth und Georg Nagel werden sich den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin des Jahres 2026 teilen. Sie werden für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Optogenetik und der lichtgesteuerten Ionenkanäle geehrt.


Hegemann erwartet eine besondere Nobelpreisverleihung in Stockholm.
Hegemann freut sich besonders auf die Preisverleihung in Stockholm. Die Zeremonie findet im Dezember statt und fällt mit seinem 72. Geburtstag zusammen. Er plant, einige seiner wichtigsten Kollegen sowie seine Familie zu diesem besonderen Ereignis mitzunehmen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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