Berlin setzt alles auf Olympia-Bewerbung
Mit einer kämpferischen Erklärung hat Iris Spranger, die Sportsenatorin von Berlin, den Endspurt für die nationale Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele eingeläutet. „Olympia in Deutschland gewinnt nur mit Berlin“, betonte die SPD-Politikerin beim traditionellen Olympic Barbecue im Veranstaltungshaus der Berliner Sparkasse am Wannsee.
Die Bewerbung steht unter dem Motto „Berlin und Umland“, da die Hauptstadt zusammen mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern neben München und der Ruhr-Region auch Köln um den Zuschlag für die Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 konkurriert. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird sein Urteil bei der Mitgliederversammlung am 26. September in Baden-Baden verkünden.
Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes, betont, dass es in der Bewerbung nicht nur um den kurzfristigen Zeitraum von 14 Tagen für die Spiele gehe. Vielmehr sieht er langfristige Vorteile für die Stadt, insbesondere in den Bereichen Inklusion und Verbesserung der Sportstätten. Härtel ist der Meinung, dass die geplanten Investitionen dazu beitragen könnten, die bereits bestehenden 97 Prozent der Sportstätten zu sanieren, was dem Breitensport und dem Nachwuchs zugutekäme.
„Die Kleinen sind die Olympioniken von morgen. In elf Tagen wissen wir, ob wir die nötigen Investitionen erhalten“, sagte Spranger und verwies auf die beeindruckenden Erfolge der Berliner Athleten in diesem Sportjahr. „Auch für sie setzen wir uns bei unserer Bewerbung intensiv ein und kämpfen darum, das größte Sportereignis der Welt nach Berlin zu holen.“
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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