Pankow: Fortschritt beim Neubau Blankenburger Süden
Das Neubauprojekt Blankenburger Süden in Pankow gehört zu den größten seiner Art in Berlin. Geplant sind insgesamt 8000 Wohnungen, Schul- und Kita-Plätze sowie Gewerbeflächen, um das angespannte Wohnungsangebot der Hauptstadt teilweise zu entschärfen. Dieses bedeutende Projekt, das das Zuhause für rund 20.000 Menschen bieten wird, hat am Freitag einen entscheidenden Fortschritt erfahren. Das Amtsblatt für Berlin hat die Erstellung des Bebauungsplans 3-76E (Blankenburger Süden – Koordinierung Nord) veröffentlicht.
Die Initiative zur Aufstellung dieses Plans im nördlichen Bereich des Blankenburger Südens wurde am 25. August 2026 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen beschlossen. Im Quartier Nord sind etwa 4000 Wohnungen vorgesehen.
Das Konzept sieht neben Wohnraum auch die Aktivierung von Gewerbeflächen vor. So ist ein neues Quartierzentrum geplant, das unter anderem Lebensmittelmärkte, einen Drogeriemarkt, kleinere Einzelhändler und gastronomische Angebote umfassen soll. Zusätzlich sind eine Musikschule, eine Bibliothek und eine Volkshochschule Teil des Plans. Ein spezieller Freiraum, der als „Klimaanger“ bezeichnet wird, soll geschaffen werden, um das dicht bebaute Gebiet abzukühlen.
Im Quartier Nord sind zudem vier Schulstandorte eingeplant: eine Grundschule an der Heinersdorfer Straße, eine angrenzende integrierte Sekundarschule, ein Gymnasium am Blankenburger Pflasterweg sowie ein Förderzentrum mit Fokus auf geistige Entwicklung. Für die Grundschule liegt bereits Baurecht vor, der tatsächliche Baubeginn hängt jedoch von der Sicherstellung der notwendigen finanziellen Mittel ab.
Um die Anwohner über den Fortschritt des Projekts zu informieren, ist eine öffentliche Veranstaltung vorgesehen. Dabei wird der Entwurf des Bebauungsplans präsentiert. Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, ihre Vorschläge und Anregungen einzubringen. Weitere Informationen zur Beteiligung werden rechtzeitig auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie auf mein.berlin.de und durch lokale Plakate bereitgestellt.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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