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Neuheiten im Wähler-Tool: Der Party-Check und sein Konzept

Markus S. · 22. August 2026, 13:47 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 4 Aufrufe
Neuheiten im Wähler-Tool: Der Party-Check und sein Konzept

Kurz vor der Veröffentlichung des Wahl-O-Mat für die Berliner Wahlen am 20. September präsentiert die Universität Potsdam ein neues Online-Tool namens „Party-Check“. Entwickelt von einem Forschungsteam unter der Leitung des Politikwissenschaftlers Jan Philipp Thomeczek, ermöglicht es Nutzern, sich durch 18 ausgewählte Fragen zu aktuellen politischen Themen zu klicken. Diese Themen umfassen unter anderem Wohnungsenteignungen, Gemeinschaftsschulen, Klimaschutz und den Umgang mit der AfD.

Die Nutzerinnen und Nutzer können auf einer 20-stufigen Skala ihre Zustimmung zu den Fragen angeben und zudem bewerten, wie bedeutend ihnen ein Thema ist. Am Ende erhalten die Benutzer Prozentsätze, die zeigen, wie sehr sie mit verschiedenen Parteien in verschiedenen Themenfeldern übereinstimmen. Eine Besonderheit des Party-Check ist die Verfügbarkeit einer englischen und türkischen Version, die speziell für die Berliner Abgeordnetenhauswahl bereitgestellt werden.

Im Gegensatz zum Wahl-O-Mat stammen die Parteipositionen beim Party-Check nicht von den Parteien selbst. Sie basieren auf dem „Länder Expert Survey“, einer umfassenden Umfrage unter Politikwissenschaftsexperten, die Thomeczek seit 2024 durchführt. Überdies haben die Nutzer die Möglichkeit, freiwillig ihre Daten für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Der Party-Check wird in diesem Jahr für alle fünf Landtagswahlen angeboten, nachdem er auch bereits für die Bundestagswahl im vergangenen Jahr bereitstand.

In Bezug auf die aktuellen Umfragen zur Berlin-Wahl zeigen die letzten Ergebnisse unterschiedliche Stimmanteile für die Parteien: Die SPD und die Grünen sind führend, gefolgt von der CDU, der Linken, der FDP und der AfD.

Am Montag wird zudem der neue Berliner Wahl-O-Mat mit insgesamt 38 Thesen online gestellt. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Landeszentrale und der Bundeszentrale für politische Bildung. Alle 17 Parteien, die zur Abgeordnetenhauswahl antreten, haben ihre Positionen dazu geäußert.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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