Bau verzögert: Neue Bahnverbindung Berlin-Stettin braucht länger
Nicht erfreuliche Nachrichten für Pendler: Der Bau der neuen Bahnverbindung zwischen Berlin und Stettin wird um ein Jahr nach hinten geschoben. Laut rbb, der sich auf einen Sprecher der Deutschen Bahn beruft, ist die neue Zielmarke nun auf Dezember 2028 angesetzt.
Die Schwierigkeiten ergeben sich aus Engpässen im Bereich von Leit- und Sicherheitstechnik, was die Planung zusätzlich kompliziert. Ursprünglich sollte die Strecke bereits Ende 2025 fertiggestellt werden, jedoch gab es während des Projekts mehrere Verzögerungen, zuletzt mit einer angestrebten Fertigstellung für Ende 2027. Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft sowie unzureichende Gutachten im Naturschutzbereich waren wesentliche Ursachen für die bisherigen Rückschläge.
Derzeit wird seit Juli 2026 am zweiten Bauabschnitt gearbeitet. Zum Stand dieser Arbeiten gab es am Montag bisher keine Mitteilungen von der Deutschen Bahn. Laut rbb plant das Unternehmen, am Dienstag weitere Informationen dazu bekannt zu geben. Die Bauarbeiten haben bereits im Jahr 2021 begonnen, und der erste Abschnitt zwischen Angermünde und Passow soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Nach der Fertigstellung des zweiten Abschnitts zwischen Passow und Stettin wird die Gesamtstrecke von Angermünde nach Stettin in Betrieb genommen.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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