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SEK-Razzia in Neukölln: Senatorin begleitet Polizei auf Spurensuche

Markus S. · 19. August 2026, 11:11 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
SEK-Razzia in Neukölln: Senatorin begleitet Polizei auf Spurensuche

Am Mittwochmorgen musste Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) früh aufstehen. Berichten zufolge rückt gegen 5.30 Uhr die Sonderkommission "Ferrum" in die Lipschitzallee im Groiusstadt aus, begleitet von der Senatorin. Ziel der Beamten ist ein Mann, der am 2. April in den frühen Morgenstunden auf ein Café an der Hermannstraße geschossen haben soll. In dem Lokal befanden sich mehrere Personen, die nur knapp von den Geschossen verfehlt wurden.

Die Schießerei steht im Zusammenhang mit mutmaßlichen Bandenkriegen in Berlin, bei denen Schusswaffen regelmäßig zum Einsatz kommen, oft im Zusammenhang mit Schutzgelderpressung. Die besondere Aufbauorganisation "Ferrum" wurde ins Leben gerufen, um solche Vorfälle aufzuklären. Zusätzlich existiert die Sondereinheit "Telum" der Staatsanwaltschaft Berlin, die einem ähnlichen Ziel folgt.

Laut Medienberichten versammelten sich die Beamten zunächst am Zwickauer Damm, bevor sie weiter zu einem Mehrfamilienhaus an der Lipschitzallee zogen. Dort vermuteten sie den gesuchten Mann, einen jungen Mann, der extra aus der Türkei eingereist sein soll, in einer Wohnung. Die Beamten hatten jedoch kein Glück: Die Wohnung war unbesetzt und der mutmaßliche Schütze nicht mehr auffindbar.

Senatorin Badenberg äußerte sich gegenüber der „B.Z.“ zu den Ermittlungen: „Die Ermittlungen machen deutlich, mit welchen komplexen Strukturen wir es zu tun haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen werden teilweise Personen gezielt aus der Türkei nach Deutschland gebracht, um hier schwere Straftaten zu begehen – auch unter Einsatz von Schusswaffen.“

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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