„Risa-Chicken“ eröffnet im Schwimmbad Schöneberg: Einnehmend und neu
Die Fast-Food-Kette „Risa-Chicken“ hat sich in Berlin mittlerweile fest etabliert und betreibt nach eigenen Angaben insgesamt zwölf Filialen, darunter elf in Berlin und eine in Leipzig. Nun plant das Unternehmen die Eröffnung eines weiteren Standorts, und zwar an einem ungewöhnlichen Ort: im Stadtbad Schöneberg. Hier übernimmt „Risa-Chicken“ den Imbissbetrieb, wodurch künftig anstelle der traditionellen Bratwurst und Bulette frittierte Hähnchen, Pommes und Krautsalat angeboten werden.
Die Kombination aus einer Fast-Food-Kette und einem Imbiss in einem Berliner Schwimmbad ist bislang einmalig und sorgt für Gesprächsstoff. Das Stadtbad Schöneberg, auch bekannt als „Hans Rosenthal“, hat in den letzten zwei Jahren umfangreiche Renovierungsarbeiten durchlaufen, die nun abgeschlossen sind. Die Wiedereröffnung ist für den 26. August geplant, und neben mehreren Neuerungen wird auch der neue Imbissbetrieb von „Risa-Chicken“ erwartet.
Gemäß den Berliner Bäder-Betrieben wurden das Becken, die Whirlpools sowie die Filter- und Wasseraufbereitungsanlagen erneuert, und die Lüftungsanlage wurde ebenfalls ausgetauscht. Insgesamt beliefen sich die Kosten für die Teilsanierung auf 14 Millionen Euro. Der neue Imbiss wird bereits vom Heinrich-Lassen-Park aus sichtbar, mit dem „Risa“-Schriftzug, der durch die Fensterscheibe strahlt. Am Montagnachmittag waren Arbeiter zu sehen, die die letzten Handgriffe im Laden vornahmen, wie etwa das Streichen von Wänden und die Überprüfung der Deckenbeleuchtung.
Ob die neue „Risa-Chicken“-Filiale zeitgleich mit der Eröffnung des Stadtbades bereit sein wird, bleibt noch ungewiss. Auf Anfrage bestätigten die Berliner Bäder-Betriebe, dass „Risa“ der neue Imbissbetreiber des Stadtbades sein wird, jedoch konnten sie zur genauen Eröffnung keine Auskunft geben. Die Geschäftsführung von „Risa“ kommentierte derzeit nicht auf eine Anfrage der Berliner Morgenpost. Klar ist jedoch, dass Besucher, die das frittierte Hähnchen genießen möchten, das Stadtbad aufsuchen müssen, da es keinen separaten Eingang für den Imbiss gibt.
Die erste „Risa-Chicken“-Filiale öffnete im Jahr 2004 auf der Sonnenallee in Neukölln und hat seitdem einen konstanten Aufschwung erlebt. Jetzt zählt das Unternehmen bereits einen Dutzend Filialen. Das Besondere an dem Angebot sind die frittierten Hähnchen, die arabisch zubereitet werden. Neben den gängigen Soßen wird auch Hummus serviert, und das Hähnchenfleisch ist „halal“, was bedeutet, dass die Tiere gemäß islamischen Vorschriften geschlachtet werden. Aufgrund des ähnlichen Angebots wird „Risa-Chicken“ häufig als „arabischer KFC“ beschrieben, in Anspielung auf die bekannte Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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