Sido schließt seinen Späti am Ostkreuz – Die Hintergründe
In Berlin mangelt es nicht an „Spätis“, doch „Svenni‘s Nachtshop“ in der Neuen Bahnhofstraße in Friedrichshain hebt sich dennoch hervor. Dies liegt vor allem daran, dass einer der Betreiber Sido ist, ein prominenter Berliner Rapper. Zusammen mit Rapper-Kollege Bozza und Kioskbetreiber Armin Bahari-Darakhshan eröffnete Sido den Laden im Jahr 2021, eine spontane Idee, die während der Corona-Pandemie entstand.
In der neuesten Episode des Podcasts „Take Me Späti“ mit Sara Arslan erklärte Sido den ungewöhnlichen Namen „Svenni‘s Nachtshop“. Zu dieser Zeit hätten sich die drei unabsichtlich „Svenni“ genannt, so Sido. Doch nun ist die Zukunft des Nachtshops unsicher, da die Mieten stark gestiegen sind. Der Rapper berichtete, dass die monatlichen Kosten mittlerweile 6000 Euro betragen, im Gegensatz zu anfänglichen 4000 Euro. Diese erhöhte Miete sei „unbezahlbar mit dem Blättchen-Verkauf“, fügte Sido hinzu.
Das Sortiment des Nachtshops reicht von Snacks und Getränken über CBD-Produkte bis hin zu Spezialitäten aus den USA und Südkorea. Ein besonderes Merkmal des Ladens ist ein versteckter Raum hinter dem Zigarettenregal, der durch eine Geheimtür mit geeigneter Karte zugänglich ist. In diesem geheimen Raum laden Sofas zum Entspannen ein und es gibt zudem eine Aufnahmekabine.
Bald wird jedoch die Geschichte des Spätis zu Ende gehen, was auch Sidos Tätigkeit als Betreiber beendet. Auf die Frage von Sara Arslan, ob er einen neuen Späti ins Leben rufen wolle, reagierte Sido klar und deutlich: „Nö!"
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Über den Autor
Peter analysiert die wirtschaftlichen Entwicklungen in Berlin und Brandenburg - von Start-ups und Mittelstand bis zu internationalen Unternehmen. Er interessiert sich besonders für Innovation, nachhaltiges Wachstum und die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf den Wirtschaftsstandort Hauptstadt.
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