Steffen Krach äußert sich zu den Ermittlungen gegen ihn
Steffen Krach, der SPD-Spitzenkandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin, die am 20. September 2026 stattfinden wird, gibt an, es ihm trotz der laufenden Ermittlungen gut zu gehen. In seinen Worten: „Ich bin in die Politik gegangen und ich weiß, wie Politik läuft“, erklärte Krach auf einer Wahlkampfveranstaltung in der Kleingartenanlage Bornholm I in Pankow.
Er betonte, dass sein Hauptanliegen der Schutz seiner Familie sei: „Mir geht es insbesondere um den Schutz meiner Frau und meiner Kinder, und dem ordne ich alles unter.“ Umso wichtiger sei es ihm, dass seine größeren Kinder nicht alle Artikel über ihn in den Zeitungen lesen. „Wir bemühen uns um größtmögliche Normalität, was nicht ganz einfach ist“, fügte er hinzu.
In Bezug auf die Ermittlungen sagte Krach, es sei nun entscheidend, dass er und sein Anwalt Einblick in die Akten erhalten. Er betonte erneut, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien.
Krach sieht sich laut eigenen Angaben mit Vorwürfen von der Staatsanwaltschaft Hannover konfrontiert, er habe zweimal eine Parteispende gefordert. Zudem soll er angeblich während seiner Zeit als Präsident der Region Hannover in einem Immobilienverkaufsverfahren unzulässige Geschäftsgeheimnisse weitergegeben haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Bei der Wahlveranstaltung waren neben Krach auch die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, der Spitzenkandidat der Grünen, Werner Graf, und Danny Freymark von der CDU, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, anwesend. Die Diskussionen umfassten unter anderem Verkehrspolitik sowie die Pläne für das Tempelhofer Feld.
- Zeugenaufruf: Schüsse auf 20-Jährigen in Köpenick
- Mann in Neukölln nach Streit vor Spätkauf verletzt
Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!