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Neuer Bahnhof Fangschleuse eröffnet: RE1 hält jetzt näher bei Tesla

Markus S. · 13. August 2026, 04:15 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Neuer Bahnhof Fangschleuse eröffnet: RE1 hält jetzt näher bei Tesla

Nach monatelanger Bauzeit wird am Wochenende der neue Bahnhof Fangschleuse in der Nähe des Tesla-Werks in Grünheide eingeweiht. Laut einem Sprecher der Deutschen Bahn werden die Züge der RE1-Linie künftig in beide Richtungen an dieser neuen Haltestelle anhalten. Es wird mit täglich 16.000 Reisenden gerechnet.

Der neue Bahnhof liegt etwa zwei Kilometer westlich des alten Bahnhofs Fangschleuse und bietet somit einen viel kürzeren Weg zum Werk. Die Deutsche Bahn kann jedoch nicht bestätigen, ob viele dieser Reisenden Mitarbeiter von Tesla sind, sagte der Sprecher. Die Planung der neuen Station erfolgte in Abstimmung mit dem Land Brandenburg, welches für den Schienenpersonennahverkehr zuständig ist.

Tesla spielt dabei wahrscheinlich eine Rolle. „Alle erkennbaren Entwicklungen im lokalen Umfeld sind in diese Entscheidung eingeflossen“, fügte der Bahnsprecher hinzu. Der alte Bahnhof war in der Vergangenheit vor allem zu den Hauptverkehrszeiten stark frequentiert. Der neue Bahnhof hat die Kapazität, auch längere Züge mit mehr Sitzplätzen aufzunehmen. Zu Beginn wird der RE1 mit einem Halt pro Stunde in Fangschleuse verkehrt. Ab dem 25. August soll die Frequenz dann auf zwei Züge pro Stunde erhöht werden.

Gleichzeitig gehen die Arbeiten am Bahnhof für den Güterverkehr weiter. „Hierdurch entstehen unter anderem Überholmöglichkeiten für Güterzüge“, erklärte der Sprecher. Zudem wird diese Strecke für Ein- und Ausfahrten zum Gewerbegebiet Freienbrink genutzt, wo sich auch die Tesla-Fabrik befindet. "Durch die Entwicklungen an diesem Standort wird der Güterverkehr in Zukunft zunehmen," so der Sprecher weiter. Bald könnten bis zu 2.400 Lkw-Fahrten pro Tag von der Straße auf die Schiene verlagert werden.

Im April hatte das Unternehmen angekündigt, die Produktion aufgrund der gestiegenen Nachfrage erheblich auszuweiten. In einer ersten Phase sollen 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, um die Fahrzeugproduktion um ein Fünftel auf 6.200 Fahrzeuge pro Woche zu steigern, was ab Juli geplant ist. Ab Oktober ist zudem eine Erhöhung um ein weiteres Fünftel auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche vorgesehen, wofür weitere 1.000 Mitarbeiter rekrutiert werden sollen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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