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Bölschefest in Friedrichshagen: Ein Fest voller Attraktionen

Markus S. · 14. September 2026, 10:29 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Bölschefest in Friedrichshagen: Ein Fest voller Attraktionen

In Friedrichshagen steht das Bölschefest vor einer neuen Ära. Nach den Herausforderungen der letzten Jahre, darunter die Ausfälle und der Rückzug der Laubinger Event GmbH, hat der Verein Hauptstadtkultur die Organisation übernommen. In diesem Jahr gibt es erstmals zwei Bölschefeste: neben dem traditionellen Termin im Mai wird es auch eine Ausgabe im September geben, die 2024 Premiere feiert. Ursprünglich als Ersatztermin angedacht, zeigt sich, dass das Interesse an diesem zusätzlichen Event groß ist. Der Veranstalter Christian Jüttner sagt dazu: „Die Nachfrage ist da bei den Leuten.“

Die beiden Veranstaltungen unterscheiden sich inhaltlich kaum. Jüttner erklärt, es werde lediglich einige saisonale Unterschiede geben, da das Septemberfest herbstliche Akzente setzen wird, während der Mai-Termin frühlingshafte Stimmungen vermittelt. Der zukünftige Plan sieht vor, dass das Bölschefest im Mai künftig immer an vier Tagen stattfindet, beginnend am Herrentag. Der September-Termin bleibt bei drei Tagen und wird an einem festen Wochenende gefeiert.

Vom 18. bis 20. September können die Besucher in Friedrichshagen wieder ein vielfältiges Programm erleben. Auf dem Marktplatz gibt es Live-Musik und DJs, während entlang der Bölschestrasse Kunsthandwerk und ein breites Streetfood-Angebot auf die Gäste warten. Für die kleinen Besucher stehen Fahrgeschäfte bereit. Am Freitagabend wird die Blue Haley Band eine mitreißende Rock-’n‘-Roll-Show bieten. Am Samstag sind verschiedene Vereine mit Country- und Rockmusik, präsentiert von Ginger Taylor, sowie Auftritten von Sebastian Hämer und den Berlin Stones, am Programm. Der Sonntag bietet mit dem Tanzensemble Step by Step und der kolumbianischen Band Creciente eine internationale Note.

Trotz einer Baustelle neben dem Marktplatz, wo an einem Denkmal gearbeitet wird, blicken die Organisatoren optimistisch in die Zukunft. Christian Jüttner deutet an, dass die Geschäfte entlang der Bölschestraße weiterhin aktiv in das Fest integriert werden, da sie Interesse an der Präsentation ihrer Angebote haben. Viele Betreiber beabsichtigen, ihre Biergärten zu erweitern und an den Angeboten teilzunehmen. „Wir versuchen, uns gut zu vernetzen“, betont Jüttner.

Ein markantes Merkmal in diesem Jahr ist die zeitgleich stattfindende Wahl in Berlin am Sonntag. In der Vergangenheit gab es bei vorherigen Festen politische Stände, die zu Spannungen führten. Jüttner möchte jedoch, dass politische Themen diesmal außen vor bleiben: „Das machen wir nicht mehr“, erklärt er. Für ein Familienfest sei die Vorstellung von Politik und Parteien nicht passend, da die Besucher entspannt mit ihren Kindern feiern wollen.

Somit bleibt das Bölschefest in Friedrichshagen ein Ort des Miteinanders, untermalt von Musik und kulinarischen Köstlichkeiten, fernab von politischen Kontroversen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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