Berlins Weihnachtsmärkte erstrahlen in neuem Glanz
Mit dem sinkenden Temperaturniveau und fallenden Blättern in Berlin ist die Vorweihnachtszeit eingeläutet. Die ersten Märkte haben bereits im frühen November ihre Tore geöffnet, wobei der Großteil ab dem Montag, dem 23. November, folgt. Wichtig für die Besucher: Einige Weihnachtsmärkte erheben Eintritt, andere sind kostenlos.
Am letzten Samstag starteten die LGBTQIA* Winterdays am Nollendorfplatz in Schöneberg. Dieser als „queerer Winterplatz“ bezeichnete Markt eröffnete nachmittags und bot den ersten Glühwein zwischen rosa Kunsttannen und funkelnden Ständen, während bekannte Popmusik von Michael Jackson und Lady Gaga zu hören war.
Der queere Wintermarkt hat in diesem Jahr seinen Standort gewechselt und befindet sich nun direkt neben dem historischen U‑Bahnhofsgebäude. Ab dem 23. November wird hier die Christmas Avenue ihre Pforten öffnen. Noch früher als das queere Event hat die Kirmes „Lichtenberger Winterzeit“ an der Landsberger Allee, bereits seit Ende Oktober, ihre Attraktionen und einen Glühweinstand.
Zusätzlich fördern seit letztem Donnerstag zwei Weihnachtsmärkte in privaten Anlagen für die festliche Stimmung: Am „Heissa Holzmarkt“ am Spreeufer in der Nähe des Ostbahnhofs werden verschiedene Waren wie Seifen und Honig angeboten. Zu den kulinarischen Angeboten zählen Lángos, Burritos und Käsespätzle.
In Friedrichshain hat das „Winterquartier Berlin“ an den Wochenenden seinen Betrieb aufgenommen, mit einem Weihnachtsmarkt, einer Eisbahn und einem Kulturprogramm. Die ersten größeren Weihnachtsmärkte starten nächste Woche, beginnend mit dem historischen Markt auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain, wo mittelalterliche Produkte und Feuerschalen für ein besonderes Ambiente sorgen.
Ein weiterer bekannter Markt eröffnet am Freitag, dem 13. November, an der Gedächtniskirche, also deutlich früher als in den Vorjahren. Aufgrund von Bauarbeiten um die Kirche wurde dieser frühere Termin gewählt, um den Händlern entgegenzukommen. An dem Ort, an dem vor zehn Jahren ein islamistischer Anschlag verübt wurde, wird es auch in diesem Jahr Buden und einen großen Weihnachtsbaum geben, geschützt durch Sicherheitsvorkehrungen.
Ein Highlight des Marktes ist der beeindruckende Lichtteppich des Lichtkünstlers Andreas Boehlke, während traditionelle Leckereien wie gebrannte Mandeln und der "Weihnachts-Döner" nicht fehlen werden. Der Aufbau für den Markt am Breitscheidplatz ist bereits im Gange.
Der Wintermarkt am Humboldt Forum wird am 18. November eröffnet, während am 23. November mehr als 100 Weihnachtsmärkte in Berlin entweder durchgehend oder an bestimmten Wochenenden geöffnet sein werden. Die bekanntesten Märkte finden sich vor dem Schloss Charlottenburg, am Potsdamer Platz, am Roten Rathaus und auf dem Alexanderplatz.
Der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt auf dem Richardplatz in Neukölln zieht nur am zweiten Adventswochenende mit romantischer Lichtgestaltung und vielen Verkaufsständen an, deren Erlöse für gute Zwecke verwendet werden. Neu in diesem Jahr ist das „Winter Wonderland“ im Britzer Garten, das an den Wochenenden im Advent angeboten wird. Weitere Weihnachtsmärkte an verschiedenen Orten wie Tegel und der Lohmühleninsel bieten ebenfalls spannende Erlebnisse für die ganze Familie.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!