Wieder Protest vor Rheinmetall – Frau klebt sich an Bauzaun fest
Wichtige Updates
76 Jahre alte Schwerverletzte stirbt elf Tage nach Unfall
Mariendorf: 17-Jähriger verunglückt bei Flucht vor der Polizei
Kreuzberg und Neukölln: Polizei nimmt Waffenverstecke hoch
Schülerin beleidigt Zehnjährigen homophob und tritt ihn
76 Jahre alte Schwerverletzte stirbt elf Tage nach Unfall
Elf Tage nachdem sie in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) von einem Auto angefahren wurde, ist eine 76-Jährige im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau vergangene Woche von einem zurücksetzenden Auto schwer verletzt worden. Der 44-jährige Fahrer des Wagens hatte sie demnach offenbar übersehen, als er rückwärts aus einer Zufahrt fuhr. Den Angaben zufolge ereignete sich der Unfall in der Heinrich-Rau-Straße.
Mariendorf: 17-Jähriger verunglückt bei Flucht vor der Polizei
In Mariendorf ist ein 17 Jahre alter Motorradfahrer am frühen Freitagmorgen schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, sei er ohne Helm unterwegs gewesen.
Nach ersten Erkenntnissen war der Jugendliche gegen 4.15 Uhr auf dem Britzer Damm unterwegs, als er kontrolliert werden sollte. Statt anzuhalten, bog er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Mohriner Allee ab und verschwand zunächst aus dem Blickfeld der Beamten.
Wenig später verlor der Fahrer laut Mitteilung in Höhe Britzer Straße/An der alten Gärtnerei in einer Kurve die Kontrolle über das Motorrad, prallte gegen eine Laterne und stürzte. Der 17-Jährige kam erst rund 30 Meter weiter auf der Fahrbahn zum Liegen.
Er erlitt Verletzungen an Armen, Beinen, Kopf und Oberkörper und wurde stationär in ein Krankenhaus gebracht. Die Britzer Straße war für die Unfallaufnahme rund fünf Stunden voll gesperrt. Zeitweise war auch der BVG-Busverkehr betroffen.
Kreuzberg und Neukölln: Polizei nimmt Waffenverstecke hoch
Die Berliner Polizei hat am 26. August, also am vergangenen Mittwoch, bei Durchsuchungen in Kreuzberg und Neukölln eine scharfe Pistole, Munition und weitere Waffen sichergestellt. Das Verfahren richte sich gegen vier Verdächtige im Alter zwischen 19 und 35 Jahren, erklärte die Polizei in einer Mitteilung.
Rund 80 Einsatzkräfte sollen an dem Zugriff beteiligt gewesen sein, darunter Ermittler der BAO Ferrum, Spezialkräfte und eine Einsatzhundertschaft. Hintergrund ist ein Verdacht auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz, der bei polizeilichen Objektschutzmaßnahmen aufgefallen war.
Nach Polizeiangaben fanden die Beamten die Pistole versteckt aufbewahrt. Außerdem stellten sie eine Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffe sowie mehrere Datenträger sicher. In einem zu dem Verfahren gehörenden Fahrzeug entdeckten die Einsatzkräfte zudem zwei Westen mit Schutzplatten. Die Ermittlungen und die Auswertung der Beweismittel dauern an.
Rosenthal: Brand in einer Gartenlaube
Die Berliner Feuerwehr musste am Freitagmittag zu einem Brand in der Kleingartenanlage Schönwald ausrücken. Einsatzort war die Schönhauser Straße im Ortsteil Rosenthal (Bezirk Pankow). Wie die Feuerwehr mitteilte, seien schon beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Flammen, die aus dem Dach einer Laube schlugen, sichtbar gewesen.
Der Eigentümer hatte das Grundstück laut Mitteilung bereits selbst verlassen und die Einsatzkräfte vor Ort eingewiesen. Weitere Menschen waren nicht betroffen. Die Feuerwehr hatte wegen der engen Zufahrt und der schwierigen Wasserversorgung Mühe bei den Löscharbeiten. Ein Tanklöschfahrzeug wurde nachgefordert, zeitweise kam auch Wasser aus einem Swimmingpool zum Einsatz.
Nach rund zwei Stunden war der Brand gelöscht. Der Schaden blieb auf das betroffene Grundstück begrenzt, die Polizei ermittelt nun zur Ursache.
Drei Männer nach mutmaßlichem Trickdiebstahl festgenommen
Nach Ermittlungen gegen eine mutmaßliche Bande von Trickdieben hat die Berliner Polizei nach eigenen Angaben drei Männer festgenommen. Einsatzkräfte durchsuchten am 25. August im Auftrag der Staatsanwaltschaft fünf Wohnungen und weitere Objekte im Stadtgebiet. Dabei wurden unter anderem Schmuck und Münzen als mögliche Beweismittel sichergestellt.
Zuvor hatten Zivilfahnder zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren dabei beobachtet, wie sie in die Wohnung einer 83-Jährigen in Prenzlauer Berg gelangten. Nach Polizeiangaben gaben sie vor, wegen eines Wasserschadens gekommen zu sein. Ein 25-Jähriger soll währenddessen in einem Fluchtfahrzeug gewartet haben. Die Männer verließen die Wohnung ohne Beute und fuhren anschließend zu einem Schmuckgeschäft in Charlottenburg, wo sie festgenommen wurden.
Der 22-Jährige gilt als Hauptbeschuldigter. Er soll zwischen Januar und August mit wechselnden Komplizen weitere Trickdiebstähle in Wohnungen begangen haben. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl vor, der nach der Festnahme in Vollzug gesetzt wurde. Die beiden anderen Tatverdächtigen kamen nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.
Schülerin beleidigt Zehnjährigen homophob und tritt ihn
Nach Polizeiangaben ist am Donnerstag ein zehn Jahre alter Junge an einer Schule in Tiergarten von einer Mitschülerin in der Pause homophob beleidigt und anschließend in die Rippen getreten und gewürft worden. Der zehnjährige Junge sei dabei am Hals verletzt worden. Danach habe ihn eine Erziehungsberechtige von der Schule abgeholt und bei der Polizei Anzeige erstattet. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes erhielt den Angaben zufolge Kenntnis von dem Vorfall.
Mann bei Schlägerei vor Imbiss verletzt
Bei einer Schlägerei vor einem Imbiss in Hellersdorf ist in der vergangenen Nacht ein 26 Jahre alter Mann verletzt worden. Nach Angaben der Polizei soll der Mitarbeiter des Imbisses gegen 0.15 Uhr in der Stollberger Straße das Geschäft schließen wollen. Als er dies einem 31-Jährigen mitteilte, soll dieser ihm mit einer Flasche gegen den Kopf geschlagen haben.
Der 26-Jährige habe sich daraufhin gewehrt. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen anschließend zwei weitere Männer im Alter von 36 und 39 Jahren hinzu. Sie sollen ebenfalls auf den Imbissmitarbeiter eingeschlagen und ihn beleidigt haben. Ein Passant, der dem Mann zu Hilfe kommen wollte, soll ebenfalls in die Auseinandersetzung verwickelt worden sein.
Erst beim Eintreffen alarmierter Polizeikräfte beruhigte sich die Situation. Die drei Tatverdächtigen wurden festgenommen. Der Imbissmitarbeiter erlitt eine Kopfverletzung sowie Verletzungen an den Händen und wurde in einem Krankenhaus weiterbehandelt. Die übrigen Beteiligten lehnten eine ärztliche Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat übernommen.
Mehrere Fahrzeuge in Alt-Treptow ausgebrannt
In Alt-Treptow sind in der Nacht zu Freitag ein Wohnwagen und zwei Autos vollständig ausgebrannt. Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Zeuge gegen 3 Uhr in der Kiefholzstraße den brennenden Wohnwagen und alarmierte die Feuerwehr. Die Flammen griffen anschließend auf zwei daneben abgestellte Pkw über.
Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Durch die Hitze wurden vier weitere Fahrzeuge beschädigt. Auch zwei Bäume und eine Straßenlaterne, die unmittelbar neben dem Wohnwagen standen, wurden in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.
Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.
Wieder Protest vor Rheinmetall in Gesundbrunnen
Eine Handvoll Aktivisten hat am Feitagmorgen vor dem Firmengelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall an der Scheringstraße demonstriert. Zu sehen war unter anderem ein Plakat mit der Aufschrift "Rheinmetall ist Mittäter an Völkermord". Eine Frau hatte sich an einem Bauzaun festgeklebt, weitere Personen nach Poliziangaben auf dem Gehweg. Die Demonstranten protestierten gegen die Geschäftsbeziehungen von Rheinmetall mit Israel. Polizisten waren vor Ort, nahmen Personalien auf und trugen die Klebe-Demonstranten weg.
Hausdach brennt in Pankow - Feuerwehr im Einsatz
Die Feuerwehr musste am Donnerstagabend nach ersten Informationen nach Pankow ausrücken. In der Berliner Straße brannte ein Hausdach. Etwa 70 Einsatzkräfte waren mit Löscharbeiten beschäftigt. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.
Motorradfahrer kracht auf A111 in die Leitplanke
Bei einem Verkehrsunfall auf der A111 in Heiligensee ist am Donnerstagabend ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. In Höhe der Anschlussstelle Schulzendorfer Straße soll der 34-Jährige gegen 19.15 Uhr nach Polizeiangaben sein Motorrad stark beschleunigt und in der Folge die Kontrolle über die Maschine verloren haben.
Kurz darauf fuhr er gegen die linke Seite eines vor ihm fahrenden Autos, das dadurch auf die rechte Spur gedrängt worden sein soll. Durch die Kollision soll das Motorrad ins Schlingern gekommen und gegen die Mittelleitplanke geprallt sein. Der Biker stürzte auf die Fahrbahn, während die Maschine noch ungefähr 30 Meter weiter schlitterte.
Der 34-Jährige eritt lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf und an den Beinen. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zu den Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme, zu der auch ein Unfallgutachter und Spezialisten des Kriminaltechnischen Institutes hinzugezogen wurden, blieb die BAB bis etwa 23.30 Uhr gesperrt.
Ferrari rammt Audi - Fahrzeug landet auf der Seite
Bei einem Verkehrsunfall auf dem Kurt-Schumacher-Damm in Reinickendorf hat es am Donnerstagabend nach ersten Informationen mehrere Verletzte gegeben. Ein Ferrari war demnach mit einem Audi zusammengestoßen. Letzterer landete durch den Aufprall auf der Seite. Die Feuerwehr rückte an und hievte das Gefährt wieder auf die Reifen.
Polizeimeldungen aus Berlin und Brandenburg vom 27. August

Polizei nimmt zwei Männer in Schöneberg fest
In der Nacht hat die Polizei in Schöneberg zwei Männer wegen des Verdachts eines Einbruchs festgenommen. Ein Bewohner der Potsdamer Straße hatte gegen 2.50 Uhr verdächtige Geräusche im Haus gehört und maskierte Personen im Flur entdeckt, heißt es laut Mitteilung der Polizei Berlin.
Die alarmierten Einsatzkräfte stellten die beiden Tatverdächtigen im Aufzug des Hauses. Es handelte sich um Männer im Alter von 19 und 20 Jahren. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten an einer Wohnungstür frische Spuren eines Einbruchs. Sie fanden außerdem Werkzeug und Markierungsmittel, die als Einbruchsmaterial in Betracht kommen. Beide Männer wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Ermittler prüfen den Fall weiter.
Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!