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Abriss der Wuhlheide-Rampen startet nächste Woche

kamal · 24. Juli 2026, 14:21 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Abriss der Wuhlheide-Rampen startet nächste Woche

Die Wuhlheide-Brücke ist seit mehr als einem Jahr nicht mehr existent, nachdem sie im Mai und Juni 2025 aufgrund ihrer erhöhten Einsturzgefahr plötzlich abgerissen wurde. Nun steht der Abriss der verbleibenden Rampen an, wie die Senatsverkehrsverwaltung am Freitag bekanntgab. Die Arbeiten beginnen am Montag, den 27. Juli.

Zusätzlich zu den Abrissarbeiten werden auch Anpassungen an der Verkehrsanlage vorgenommen. Die Senatsbehörde erläuterte, dass im Rahmen des Abbruchs durchgehende Mittelstreifen entstehen und die Linksabbiegespur von der Rummelsburger Straße in die Treskowallee verlängert wird. Ein geplantes Kreisverkehrs-System sowie die Verlängerung der Straßenbahnverbindung zwischen dem FEZ-Berlin und dem Blockdammweg, wie von einigen Bezirkspolitikern gefordert, wird jedoch nicht umgesetzt.

Nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung bleibt während der Bauzeit der Fuß- und Radverkehr weitestgehend erhalten. Der Autoverkehr in der Rummelsburger Straße und der Straße An der Wuhlheide wird auf jeweils eine Spur pro Richtung beschränkt. Eine großräumige Umleitung ist für die Dauer des Abrisses nicht erforderlich. Die Abrissarbeiten selbst sollen voraussichtlich vier Monate in Anspruch nehmen.

"Berlin zeigt erneut, dass gute Infrastruktur hohe Priorität hat. Nachdem der Abriss der Wuhlheide-Brücke so schnell vonstattengegangen ist, wird jetzt auch der Rückbau der Rampen angegangen," erklärte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU). Sie betonte die Absicht der Behörde, die Verkehrssituation langfristig zu verbessern, während die Arbeiten mit möglichst wenig Beeinträchtigung für Anwohner durchgeführt werden.

Ein kurzer Rückblick auf die Hintergründe des Abrisses zeigt, dass die Wuhlheide-Brücke, ein Spannbetonbauwerk aus dem Jahr 1989, bereits 243 Meter lang und neun Meter breit war. Am 30. April 2025 wurde sie ohne Vorwarnung geschlossen, nachdem bei Kontrollen gravierende Schäden am Tragwerk entdeckt wurden, die die Standsicherheit gefährdeten. Der Abriss der Brücke selbst kam zwar plötzlich, war jedoch bereits für 2026 geplant, da die Brücke durch sogenanntes Betonkrebs, verursacht durch eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion, erheblich geschädigt war. Der ursprüngliche Plan, die Brücke durch einen Neubau zu ersetzen, wurde jedoch nicht weiterverfolgt.

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