Automobil-Streit eskaliert in gewaltsame Auseinandersetzung
In der Nacht zum Montag kam es in Alt-Hohenschönhausen zu einem heftigen Streit, der sich um die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs drehte. Ein 28-Jähriger, der mit einer gleichaltrigen Frau und einem sechsjährigen Kind unterwegs war, geriet gegen 23 Uhr vor einer Gemeinschaftsunterkunft in der Landsberger Allee mit einem BMW-Fahrer in eine Auseinandersetzung. Die Diskussion soll sich laut Polizei um die überhöhte Geschwindigkeit des Autofahrers gedreht haben.
Ein Zeugenbericht gibt an, dass der Mann auf die Motorhaube des BMW sprang und mit der Faust gegen die Windschutzscheibe schlug, bevor er mit Frau und Kind weiterging. Daraufhin soll der BMW-Fahrer ihn absichtlich angefahren haben, was zu Verletzungen am Schienbein und an der Schulter des 28-Jährigen führte, der auch mehrere Schürfwunden davontrug.
Zusätzlich geriet der 28-Jährige später in einen Streit mit zwei Männern, im Alter von 31 und 19 Jahren. Dieser Konflikt entwickelte sich schnell zu einer handfesten Schlägerei, an der mehrere Personen beteiligt waren. Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt fort und rammte dabei ein Verkehrsschild, konnte zunächst flüchten. In der folgenden Nacht meldete sich dann ein 41-Jähriger bei der Polizei und behauptete, an dem Vorfall beteiligt gewesen zu sein. Er gab an, aus Angst vor den anderen Personen die Unfallstelle verlassen zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab ein positives Ergebnis, sodass der Mann eine Blutprobe abgeben musste und das Fahrzeug beschlagnahmt wurde. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Unfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässige Körperverletzung und Kennzeichenmissbrauch, da die angebrachten Nummernschilder nicht zu dem Fahrzeug gehörten.
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