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Sarah Connor überrascht beim Berliner CSD 2023

kamal · 23. Juli 2026, 05:01 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Sarah Connor überrascht beim Berliner CSD 2023

Die Organisatoren des Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben am Mittwochabend das lang erwartete Geheimnis um den Hauptact gelüftet: Superstar Sarah Connor wird am Samstagabend auf der Hauptbühne vor dem Brandenburger Tor performen. Die 46-jährige Sängerin hat sich entschlossen, ohne Gage aufzutreten.

Mit dieser Ankündigung wird auch die Spekulation über den musikalischen Hauptact des diesjährigen CSD beendet. Die Veranstalter hatten den Namen absichtlich bis kurz vor der Veranstaltung geheim gehalten, um nicht zu viele Menschen rund um das Brandenburger Tor anzulocken.

Sarah Connor wird für ihr langjähriges Engagement in der queeren Community gewürdigt. Marcel Voges, ein Vorstandsmitglied des CSD Berlin, erklärte: „Sarah Connor ist seit vielen Jahren eine Ikone der queeren Community und wird von vielen Menschen wegen ihrer Offenheit und ihrem aktiven Support gefeiert und verehrt. Wir fühlen uns geehrt, dass sie ohne Gage für unsere Community auftritt.“

Auch die Sängerin selbst hat sich zu ihrem Auftritt geäußert: „Die queere Community hat mich immer unterstützt. Nachdem es in den letzten Jahren nie mit meinem Tourplan vereinbar war, freue ich mich riesig, dass es nun klappt, denn es ist ein ganz besonderer Moment für meinen Vincent und mich, endlich mit euch am Brandenburger Tor feiern zu können!“

In diesem Jahr findet der Berliner CSD erstmals an zwei Tagen statt. Das Programm startet bereits am Freitag mit einem Demokratieabend am Brandenburger Tor, der politische Diskussionen, Kulturbeiträge und Live-Musik umfasst. Wer als musikalischer Überraschungsgast auftreten wird, ist jedoch noch ein Geheimnis.

CSD-Besucher sollten ihre Anreise gut planen, da die S-Bahn von Freitagabend bis Montagmorgen auf der Innenstadtstrecke zwischen Friedrichstraße und Bahnhof Zoo unterbrochen ist. Regionalzüge fahren nicht zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, und die Nutzung von Ringbahn und U-Bahnen wird empfohlen.

Das Möbelhaus Möbel Höffner hat unterdessen seine Teilnahme am Berliner CSD abgesagt. Grund für diese Entscheidung ist die 18.000-Euro-Spende des Eigentümers Kurt Krieger an die AfD, die eine breite Debatte ausgelöst hat. Trotz dieser Kontroversen betont das Unternehmen weiterhin seine Unterstützung für die LGBTQIA+-Community und setzt sich für queere Projekte ein.

Darüber hinaus haben die Veranstalter des CSD angekündigt, ihre Teilnahmebedingungen in Zukunft weiterzuentwickeln.

Für Autofahrer im Tiergarten gibt es an der Straße des 17. Juni Einschränkungen zu erwarten, da der Abschnitt zwischen dem Brandenburger Tor und dem Großen Stern aufgrund von Aufbauarbeiten für den CSD gesperrt ist. Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 12:00 Uhr und gedenkt des "Stonewall"-Aufstands von 1969, bei dem Gäste der Homosexuellen-Bar "Stonewall Inn" in New York sich gegen eine Polizei-Razzia wehrten.

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