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22 Katzen aus verwahrloster Berliner Wohnung gerettet

Markus S. · 20. Oktober 2026, 13:06 Uhr · 1 Min. Lesezeit · 3 Aufrufe
22 Katzen aus verwahrloster Berliner Wohnung gerettet

Das Veterinäramt Marzahn-Hellersdorf hat laut der Tierschutzorganisation Peta 22 Katzen aus einer stark vernachlässigten Wohnung befreit. Eine Ermittlerin von Peta hatte bereits Ende August auf die mutmaßlich illegale Zucht in der Wohnung aufmerksam gemacht, was nun zu Maßnahmen der Behörde führte.

Die Katzen wurden in einem kleinen, überfüllten Raum gehalten, der von einem starken Ammoniakgeruch durchzogen war. Der Boden war durch den Urin der Tiere stark beschädigt, und die Wände wiesen zahlreiche Kratzspuren auf. Unter den geretteten Katzen befinden sich auch schwangere Tiere und viele junge Katzen. Viele der befreiten Tiere sind ängstlich und brauchen nun Zeit, um sich zu beruhigen, wie Peta in einem Instagram-Post informierte.

Der Fall verdeutlicht erneut die erschreckenden Bedingungen, unter denen illegal Katzen gezüchtet werden. Laut Peta werden Tiere oft unter grausamen Bedingungen vermehrt und über Online-Plattformen verkauft. Solange der Profit im Vordergrund steht, bleibt das Leid der Tiere häufig verborgen. Peta appelliert daran, keine Tiere im Internet zu kaufen und verweist darauf, dass Tierheime die erste Anlaufstelle für Adoptionen sein sollten.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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