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Benefizkonzert für queere Freiheit: Baran und viele Künstler auftreten

Markus S. · 10. August 2026, 13:11 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 4 Aufrufe
Benefizkonzert für queere Freiheit: Baran und viele Künstler auftreten

Um die Opfer des CSD-Anschlags zu ehren und um Solidarität mit der queeren Gemeinschaft zu zeigen, wird ein Benefizkonzert am 18. August in der Columbiahalle in Berlin veranstaltet. Das Event steht unter dem Motto „Fresse auf für queere Freiheit“ und wird von dem Rapper Baran Kok organisiert.

Der Erlös aus dem Konzert kommt der Schwulenberatung Berlin sowie verschiedenen CSD-Veranstaltungen in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands zugute. Baran Kok, der in Freiburg aufgewachsen ist, gilt als einer der vielversprechendsten Newcomer der deutschen HipHop-Szene. Mit seinen Texten, die Themen wie schwulen Sex ansprechen, erlangte er über seinen Song „Herr Officer“ große Bekanntheit in den sozialen Medien.

Ebenfalls auf der Bühne steht die Rapperin Ikkimel, die in der Szene als aufstrebender Stern gilt. Die studierte Linguistin trat kürzlich am Brandenburger Tor am Vorabend des Berliner CSD auf. Ein weiterer aktiver Künstler ist Rapper Apsilon, der in seinen Texten Kapitalismuskritik mit dem Kampf gegen Homophobie und Rassismus verknüpft. In einem Interview äußerte er seine Überzeugung, dass patriarchale Strukturen in einer kapitalistischen Gesellschaft zur Unterdrückung von Frauen und queeren Personen beitragen.

Die Berliner Rapperin JuJu, die gerade ihr zweites Studioalbum veröffentlicht hat, wird ebenfalls in der Columbiahalle auftreten. Neben ihr kann das Publikum auch auf $oho Bani gespannt sein, der sich bereits mit dem Grünen-Politiker Robert Habeck auseinandersetzte. Bani trat im Jahr 2025 bei einer Veranstaltung des Bündnisses „Wir sind die Brandmauer“ am Bebelplatz in Berlin auf, gemeinsam mit Herbert Grönemeyer, der ebenfalls für den 18. August angekündigt ist.

Weitere Künstler, die sich für das Benefizkonzert angekündigt haben, sind Ceren, OG LU, Blond, Domiziana, Ayca, Badmómzjay, Ebow, Mariybu, Siovo und Keshia.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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