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Berlin führt neue Bezahlkarte für Geflüchtete mit Beschränkungen ein

Markus S. · 13. August 2026, 08:43 Uhr · 1 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berlin führt neue Bezahlkarte für Geflüchtete mit Beschränkungen ein

Berlin hat am Donnerstag als letztes Bundesland offiziell die Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) berichtet. Diese Karte steht allen Migranten zur Verfügung, die neu in die Hauptstadt kommen, und funktioniert ähnlich wie eine Bankkarte, bringt jedoch deutliche Einschränkungen mit sich.

In den ersten sechs Monaten der Nutzung dürfen Geflüchtete maximal 50 Euro bar abheben. Zudem ist es nicht erlaubt, Geld ins Ausland zu überweisen, was die finanzielle Flexibilität beeinträchtigt. Erst nach einem halben Jahr haben die Nutzer die Möglichkeit, uneingeschränkt über ihr Geld zu verfügen.

Die Einführung der Bezahlkarte war bereits im Herbst 2023 von den Bundesländern beschlossen worden. Die Berliner Sozialverwaltung nannte als Gründe für die Verzögerung die Sicherstellung der IT-Sicherheit sowie die Schaffung datenschutzrechtlicher Rahmenbedingungen. Zuvor war es zu intensiven Verhandlungen zwischen der CDU und der sozialdemokratischen Senatsverwaltung für Soziales gekommen, um die genauen Details der Bezahlkarte festzulegen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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