Grüne präsentieren Wahlprogramm für die Berlin-Wahl 2026
Sieben Monate vor der Wahl in Berlin im Jahr 2026 haben die Grünen ihr Wahlprogramm fertiggestellt. Auf einem Parteitag in Neukölln wurde Mitte Februar das etwa 130 Seiten umfassende Dokument einstimmig verabschiedet. Die wichtigste Anliegen der Partei sind verstärkter Klimaschutz, erschwingliche Mieten und eine signifikante Verkehrswende hin zu nachhaltigen Energien.
In ihrem Programm betonen die Grünen, dass sie den Fortbau der Stadtautobahn A100 stoppen möchten. Stattdessen setzen sie sich dafür ein, den Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr zu fördern. Aus Gründen des Klimaschutzes fordern sie zudem ein Verbot für den Start und die Landung von Privatjets am Flughafen BER. Für Schüler und junge Freiwillige soll es ein kostenloses, bundesweit gültiges Klimaticket geben, während einkommensschwache Personen lediglich neun Euro pro Monat zahlen sollen.
Im Bereich der Wohnungspolitik schlagen die Grünen ein „Bezahlbare-Mieten-Gesetz“ vor. Nach diesem Vorschlag sollten Vermieter, die über 50 Wohnungen verfügen, verpflichtet werden, je nach Anzahl der Wohnungen zwischen 10 und 30 Prozent zu „bezahlbaren Preisen“ anzubieten. Zudem lehnt die Partei eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes ab und fordert stattdessen ein Förderprogramm zur Umnutzung von Büroflächen in Wohnraum.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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