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Berlin-Wahl 2026: Evers kritisiert Eralp wegen Antisemitismus-Vorwürfen

Julian K. · 17. September 2026, 06:39 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 7 Aufrufe
Berlin-Wahl 2026: Evers kritisiert Eralp wegen Antisemitismus-Vorwürfen

Stefan Evers, der Spitzenkandidat der CDU für die bevorstehenden Wahlen in Berlin, hat Elif Eralp, die führende Kandidatin der Linken, kritisiert. Er warf ihr vor, nicht genug gegen Antisemitismus innerhalb ihrer Partei zu unternehmen. In der RBB-Wahlarena äußerte Evers: "Sie haben in ihrer Partei ganz offensichtlich nicht den nötigen Durchgriff." Er unterstrich: "Judenhass ist Menschenhass. Es sind keine Einzelfälle."

Eralp wies die Vorwürfe zurück und erklärte: "Ich habe ganz klar gesagt, was meine Position ist. Ich stehe für das Existenzrecht Israels, meine Partei steht klar dahinter." Sie betonte auch die Bedeutung des Schutzes von Muslimen in Berlin, besonders muslimischen Frauen, die Ängsten ausgesetzt seien.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Linken in Neukölln wurde ein umstrittener Rapper zitiert, der ein Lied mit dem Titel "Death to the IDF" gesungen haben soll. Eralp forderte daraufhin Klarheit über die Situation und Konsequenzen für diese Grenzüberschreitung.

In einer weiteren Entwicklung ergab eine Umfrage im Vorfeld der Wahl, dass sowohl die CDU als auch die Linke bei jeweils 20 Prozent lagen. Die AfD folgte mit 18 Prozent, während die Grünen 16 Prozent und die SPD 12 Prozent erreichten. Der Spitzenkandidat der SPD, Steffen Krach, äußerte sich zuversichtlich über die Einführung eines Mietendeckels für Berlin und hob die Dringlichkeit der Mietensituation hervor.

In einem anderen Vorfall wurde die Linke dafür kritisiert, in einem Wahlwerbespot nicht das richtige Rathaus gezeigt zu haben. Das Bild, das im Spot verwendet wurde, stammte vom Rechtstädtischen Rathaus in Danzig, nicht vom Roten Rathaus in Berlin. Die Partei entschuldigte sich und kündigte an, dass der Fehler behoben werde.

Die bevorstehenden Wahlen am Sonntag versprechen ein spannendes Rennen zu werden, wobei sich die Umfragen als unbeständig erweisen, insbesondere bei den niedrigeren Parteien.

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Julian K.

Über den Autor

Julian K. Redakteur für Sport, Kultur & Lokales

Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.

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