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Berlin-Wahl: Eralp setzt auf Enteignung - Spranger distanziert sich

Julian K. · 21. September 2026, 16:09 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 9 Aufrufe
Berlin-Wahl: Eralp setzt auf Enteignung - Spranger distanziert sich

Aktuelle Gespräche am Rande einer CDU-Wahlveranstaltung lassen darauf schließen, dass Kai Wegner nicht an seinen Parteikollegen Stefan Evers als Regierenden Bürgermeister abgeben wird. Obwohl rechnerisch eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen möglich ist, scheinen die Parteien in ihren Aussagen klarer Position zu beziehen.

Wegner äußerte sich gegenüber der Morgenpost und stellte klar, welche Rolle er in den bevorstehenden Sondierungsgesprächen einnehmen möchte und welche politischen Ziele er für Berlin anstrebt.

Die Linke hingegen hat bereits klare Pläne für die Zeit nach der Berlin-Wahl 2026. Die Spitzenkandidatin Elif Eralp erklärte, dass die Partei als Siegerin eine Koalition mit den Grünen und der SPD anstreben möchte. Der geschäftsführende Landesvorstand hat empfohlen, beiden Parteien Sondierungsgespräche anzubieten. Eralp glaubt, dass sie als erste Bürgermeisterin ihrer Partei ins Rote Rathaus einziehen könnte. Diese Woche wird der erweiterte Landesvorstand darüber beraten, am Freitag ist ein Parteitag geplant.

Für mögliche Koalitionsverhandlungen, die auf den Sondierungen folgen sollen, möchte die 45-Jährige die Enteignung von großen Wohnungskonzernen gegen Entschädigung in den Mittelpunkt rücken. Am Montag (21.9.) sagte sie: „Es ist klar, dass in einer Regierung auch vergesellschaftet werden muss, da es einen demokratischen Auftrag an alle Parteien gibt.“ Sie verwies auf den erfolgreichen Volksentscheid von 2021 und forderte ein klares Mandat für die anstehenden Gespräche.

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Julian K.

Über den Autor

Julian K. Redakteur für Sport, Kultur & Lokales

Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.

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